Luchsjagd hat begonnen
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Karsten
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Luchsjagd hat begonnen
Nach Abschluss der jährlichen Wolfsjagd hat am Dienstag die Jagd auf Luchse begonnen. Die Naturschutzbehörde hat in diesem Jahr 110 der Raubkatzen zum Abschuss freigegeben. Rentierzüchter im Norden des Landes fordern eine weit höhere Abschussquote. Sie verweisen darauf, dass Luchse durch das Reißen von Rentieren wirtschaftlichen Schaden anrichten. Auch der schwedische Jägerverband verlangt, dass mehr Luchse erlegt werden dürfen. Die Jäger argumentieren damit, dass Luchse zu viele Rehe reißen und damit die Rehwildjagd beeinträchtigen. In Schweden gibt es nach Schätzungen der Naturschutzbehörde etwa 2.000 Luchse.
(Quelle: Radio Schweden)
(Quelle: Radio Schweden)
- richadrichy
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Re: Luchsjagd hat begonnen
Leck mich am Ars... 2000 Luchse in einem 400.000km² großen Land, das ist ja eine Gefahr für Land und Leute und Leben... ich trau mich garnichtmehr vor die Haustüre... was werden die wohl mit den 3000 Bären machen 
Um Erfolgreich zu sein, muß man mehr tun als nötig;- und das ständig.
Re: Luchsjagd hat begonnen
Jagdquote för Örebro län, zwei Tiere, wurde schon am ersten Vormittag erfüllt!
Also bei uns gibt es nicht so wenige Luchse, man sieht ab und zu einen. Ich glaube aber die Jäger sind da eine grössere Gefahr
Also bei uns gibt es nicht so wenige Luchse, man sieht ab und zu einen. Ich glaube aber die Jäger sind da eine grössere Gefahr
/irni
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goteborgcity
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Re: Luchsjagd hat begonnen
Die Argumente der Lizenzjagd auf auch in Schweden geschützte Luchse liegt, wie bei der Wolfsjagd, weitabe jeder Realität. Nach einer wissenschaftlichen Auswertung findet man in Schweden zur Zeit rund 1250 Tiere, also 50 weniger als notwendig um eine Jagd genehmigen zu dürfen.
Das Argument der Jäger mit Rotwild ist ebenfalls sehr erstaunlich, denn seit wann können Jäger natürliche Feinde von Rotwild werden wie Luchse, die schon immer in Schweden lebten? Ausserdem benötigen Luchse gerade einmal rund 75.000 Tiere im Jahre zur Ernährung, während durch Autounfälle jedes Jahr nahezu 200.000 Tiere umkommen. Aber Rechnen war ja noch die die Stärke von Jägern.
Die Schäden, die Luchse bei Rentieren anrichten, werden von den Züchtern mit keinerlei Zahlen gestützt und es wurde nicht eine einzige wissenschaftliche Untersuchung angestellt. Dies ist auch der Grund, warum sie mittlerweile pauschal für mögliche Schäden entschädigt werden. Nach Schätzungen des schwedischen Naturschutzverbandes wurden letztes Jahr die Züchter höher entschädigt als der tatsächliche Schaden überhaupt sein kann.
Leider hat Schweden jede Klage bei schwedischen Gerichten wegen der Lizenz-Luchsjagd ausgeschlossen, so dass nur der europäische Gerichtshof gegen Schweden vorgehen kann.
Weitere Informationen zur Luchsjagd in Schweden
Das Argument der Jäger mit Rotwild ist ebenfalls sehr erstaunlich, denn seit wann können Jäger natürliche Feinde von Rotwild werden wie Luchse, die schon immer in Schweden lebten? Ausserdem benötigen Luchse gerade einmal rund 75.000 Tiere im Jahre zur Ernährung, während durch Autounfälle jedes Jahr nahezu 200.000 Tiere umkommen. Aber Rechnen war ja noch die die Stärke von Jägern.
Die Schäden, die Luchse bei Rentieren anrichten, werden von den Züchtern mit keinerlei Zahlen gestützt und es wurde nicht eine einzige wissenschaftliche Untersuchung angestellt. Dies ist auch der Grund, warum sie mittlerweile pauschal für mögliche Schäden entschädigt werden. Nach Schätzungen des schwedischen Naturschutzverbandes wurden letztes Jahr die Züchter höher entschädigt als der tatsächliche Schaden überhaupt sein kann.
Leider hat Schweden jede Klage bei schwedischen Gerichten wegen der Lizenz-Luchsjagd ausgeschlossen, so dass nur der europäische Gerichtshof gegen Schweden vorgehen kann.
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insa
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Re: Luchsjagd hat begonnen
komisch ist doch,dass es immer nur eine einzige volksgruppe ist,die darauf drängt
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goteborgcity
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Re: Luchsjagd hat begonnen
@gundhar
Schweden hat über neun Millionen Einwohner und etwa 260.000 davon sind Jäger. Reicht es nicht, wenn wir diese kleine Gruppe ausweisen, vielleicht nach Deutschland
Die Mehrheit der Schweden ist gegen Wolfsjagd und gegen Luchsjagd, aber in einer Demokratie entscheiden nun einmal vom Volk gewählte Politiker, die, einmal gewählt, vergessen, dass sie vom Volk gewählt sind.
Schweden hat über neun Millionen Einwohner und etwa 260.000 davon sind Jäger. Reicht es nicht, wenn wir diese kleine Gruppe ausweisen, vielleicht nach Deutschland
Die Mehrheit der Schweden ist gegen Wolfsjagd und gegen Luchsjagd, aber in einer Demokratie entscheiden nun einmal vom Volk gewählte Politiker, die, einmal gewählt, vergessen, dass sie vom Volk gewählt sind.
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- gundhar
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Re: Luchsjagd hat begonnen
Du willst also tatsächlich Schweden ausweisen lassen, weil sie nicht nach Deinen Vorstellungen leben oder denken.Daß die Mehrheit der Schweden gegen Wolfs- Luchs- oder Elchjagd ist, wird zwar immer wieder von Jagdgegnern behauptet, stimmt deswegen aber noch lange nicht. Selbst in Deutschland, wo Jagdgegner behaupten die Mehrheit der Bevölkerung sei gegen die Jagd, haben repräsentative Umfragen das Gegenteil belegt.
"Die Mehrheit der Bundesbürger hält die Jagd in Deutschland für notwendig, denn rund 85 % der befragten Personen stimmen beispielsweise der Aussage zu, dass zu große Wildbestände durch die Jagd reguliert werden müssen. Außerdem sind 76 % der Meinung, dass durch die Jagd der Wald vor Wildschäden geschützt wird. Immerhin 60% halten die Jagd auf Rabenvögel für nötig. Rund 63 % stimmen der Aussage zu, dass bei der heutigen Jagd die Belange des Tierschutzes jederzeit berücksichtigt werden." (Umfrage des IFA Institutes für Marktforschung und Kommunikation)
In einer Demokratie entscheiden zum Glück Politiker, die von der Mehrheit gewählt werden. Sie erlassen Gesetze an die sich glücklicherweise die meisten halten. Im Rahmen dieser Gesetze ist die Elch- Wolfs- oder Luchsjagd erlaubt und wird von Jägern im Rahmen dieser Gesetze ausgeübt.
Wenn Dir das nicht passt, kannst Du Dich ja vielleicht als neuer "Führer" aufschwingen, Schweden "befreien" und die Jagd abschaffen.
Schau mal nach ob Du in den Hochhäusern der Städte nicht noch einige Gleichgesinnte findest, die wissen daß Kühe lila sind, genauso wie sie wissen, daß Fleisch in der Kühltheke des Supermarkts wächst.
Gruß Gundhar
"Die Mehrheit der Bundesbürger hält die Jagd in Deutschland für notwendig, denn rund 85 % der befragten Personen stimmen beispielsweise der Aussage zu, dass zu große Wildbestände durch die Jagd reguliert werden müssen. Außerdem sind 76 % der Meinung, dass durch die Jagd der Wald vor Wildschäden geschützt wird. Immerhin 60% halten die Jagd auf Rabenvögel für nötig. Rund 63 % stimmen der Aussage zu, dass bei der heutigen Jagd die Belange des Tierschutzes jederzeit berücksichtigt werden." (Umfrage des IFA Institutes für Marktforschung und Kommunikation)
In einer Demokratie entscheiden zum Glück Politiker, die von der Mehrheit gewählt werden. Sie erlassen Gesetze an die sich glücklicherweise die meisten halten. Im Rahmen dieser Gesetze ist die Elch- Wolfs- oder Luchsjagd erlaubt und wird von Jägern im Rahmen dieser Gesetze ausgeübt.
Wenn Dir das nicht passt, kannst Du Dich ja vielleicht als neuer "Führer" aufschwingen, Schweden "befreien" und die Jagd abschaffen.
Schau mal nach ob Du in den Hochhäusern der Städte nicht noch einige Gleichgesinnte findest, die wissen daß Kühe lila sind, genauso wie sie wissen, daß Fleisch in der Kühltheke des Supermarkts wächst.
Gruß Gundhar
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goteborgcity
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Re: Luchsjagd hat begonnen
@gundhar
Meine Aussage mit der Ausweisung der Schweden beruhte auf Deinem vorherigen Beitrag, in dem Du geschrieben hast:
"vielleicht sollte man die Schweden ausweisen!
"
Was die Jagd angeht, so musst Du allerdings zwischen Elch, Wolf, Luchs, Fuchs und allgemeiner Jagd unterscheiden. Wölfe und Luchse sind offiziell geschütze Tiere (auch in Schweden!) und sind vom Ausrotten bedroht. Die Mehrheit der Schweden ist nur gegen die Jagd auf diese geschützten Tiere.
Elche werden in Schweden geradezu als Landplage angesehen und kaum jemand will die Jagd auf sie verbieten. Und was Wildschweine angeht, da würden die Schweden sehr gerne sehen, wenn die Jäger sich wirklich einmal darum kümmern würden, denn die richten, weil JÄGER sie in eingeführt haben, einen Schaden von hunderten von Millionen Kronen im Jahr an.
Das Problem hier in Schweden ist, dass sich Jäger geradezu auf die geschützen Tiere stürzen. 100 Jäger gegen EINEN EINZIGEN Luchs und über 300 gegen EINEN EINZIGEN Wolf, wobei sie dann auch noch die gesunden Tiere mit GPS-Sender abschiessen.
Die Mehrheit der Schweden ist nicht gegen die Jagd, wie vermutlich auch in Deutschland oder anderen Ländern, aber sie sind gegen die Jagd auf Luchs und Wolf.
Die Lizenzjagd auf Luchs und Wolf ist in Schweden auch nicht in den Gesetzen vorgesehen, ganz im Gegenteil, sondern die Regierung hat auf Druck der Jagdlobby ein SONDERGESETZ geschaffen, das dem Bürger nicht einmal erlaubt Klage dagegen zu erheben. So etwas gibt es in einer Demokratie normalerweise nicht, ist aber in Schweden eine Tatsache. Das ist auch der Grund, warum sich der europäische Gerichtshof mittlerweile um die Wolfsjagd in Schweden kümmert.
Deine Aussage "Schau mal nach ob Du in den Hochhäusern der Städte nicht noch einige Gleichgesinnte findest, die wissen daß Kühe lila sind, genauso wie sie wissen, daß Fleisch in der Kühltheke des Supermarkts wächst." passt vielleicht für Deutschland, nicht aber für Schweden, denn hier werden auch Stadtkinder zu Bauernhöfen geschickt, damit sie Kühe sehen können und erfahren woher die Milch kommt. Allein hier für Göteborg stehen 28 Bauerhöfe für Schüler zur Verfügung, noch davon abgesehen wieviele von den Landwirten auch in die Schulen kommen und nicht nur das Leben auf dem Land erklären, sondern zeigen wie Honig entsteht, wie man Tiere hält usw. In Stockholm mag das vielleicht schwieriger sein, aber in Göteborg und Malmö liegt das Land in Bus-Entfernung, kaum 20 Minuten von den Schulen entfernt.
Was mich selbst betrifft, so kann ich Dir versichern, dass ich auf dem Lande aufwuchs, auch wenn ich im Moment am Rande der Stadt lebe, wo Rehe meine Tulpen fressen und Drosseln meine Äpfel.
Was die Wolfsjagd in Schweden angeht, so solltest Du vielleicht meinen Artikel hier im Forum lesen, den Du unter
Lizenzjagd auf Wölfe in Schweden - Grundlagen der Wolfsjagd
findest. Vielleicht kannst Du dann die schwedische Situation besser verstehen.
Meine Aussage mit der Ausweisung der Schweden beruhte auf Deinem vorherigen Beitrag, in dem Du geschrieben hast:
"vielleicht sollte man die Schweden ausweisen!
Was die Jagd angeht, so musst Du allerdings zwischen Elch, Wolf, Luchs, Fuchs und allgemeiner Jagd unterscheiden. Wölfe und Luchse sind offiziell geschütze Tiere (auch in Schweden!) und sind vom Ausrotten bedroht. Die Mehrheit der Schweden ist nur gegen die Jagd auf diese geschützten Tiere.
Elche werden in Schweden geradezu als Landplage angesehen und kaum jemand will die Jagd auf sie verbieten. Und was Wildschweine angeht, da würden die Schweden sehr gerne sehen, wenn die Jäger sich wirklich einmal darum kümmern würden, denn die richten, weil JÄGER sie in eingeführt haben, einen Schaden von hunderten von Millionen Kronen im Jahr an.
Das Problem hier in Schweden ist, dass sich Jäger geradezu auf die geschützen Tiere stürzen. 100 Jäger gegen EINEN EINZIGEN Luchs und über 300 gegen EINEN EINZIGEN Wolf, wobei sie dann auch noch die gesunden Tiere mit GPS-Sender abschiessen.
Die Mehrheit der Schweden ist nicht gegen die Jagd, wie vermutlich auch in Deutschland oder anderen Ländern, aber sie sind gegen die Jagd auf Luchs und Wolf.
Die Lizenzjagd auf Luchs und Wolf ist in Schweden auch nicht in den Gesetzen vorgesehen, ganz im Gegenteil, sondern die Regierung hat auf Druck der Jagdlobby ein SONDERGESETZ geschaffen, das dem Bürger nicht einmal erlaubt Klage dagegen zu erheben. So etwas gibt es in einer Demokratie normalerweise nicht, ist aber in Schweden eine Tatsache. Das ist auch der Grund, warum sich der europäische Gerichtshof mittlerweile um die Wolfsjagd in Schweden kümmert.
Deine Aussage "Schau mal nach ob Du in den Hochhäusern der Städte nicht noch einige Gleichgesinnte findest, die wissen daß Kühe lila sind, genauso wie sie wissen, daß Fleisch in der Kühltheke des Supermarkts wächst." passt vielleicht für Deutschland, nicht aber für Schweden, denn hier werden auch Stadtkinder zu Bauernhöfen geschickt, damit sie Kühe sehen können und erfahren woher die Milch kommt. Allein hier für Göteborg stehen 28 Bauerhöfe für Schüler zur Verfügung, noch davon abgesehen wieviele von den Landwirten auch in die Schulen kommen und nicht nur das Leben auf dem Land erklären, sondern zeigen wie Honig entsteht, wie man Tiere hält usw. In Stockholm mag das vielleicht schwieriger sein, aber in Göteborg und Malmö liegt das Land in Bus-Entfernung, kaum 20 Minuten von den Schulen entfernt.
Was mich selbst betrifft, so kann ich Dir versichern, dass ich auf dem Lande aufwuchs, auch wenn ich im Moment am Rande der Stadt lebe, wo Rehe meine Tulpen fressen und Drosseln meine Äpfel.
Was die Wolfsjagd in Schweden angeht, so solltest Du vielleicht meinen Artikel hier im Forum lesen, den Du unter
Lizenzjagd auf Wölfe in Schweden - Grundlagen der Wolfsjagd
findest. Vielleicht kannst Du dann die schwedische Situation besser verstehen.
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