(Unbezahlte) Freiwilligenarbeit/Ehrenamt im Raum Skåne?

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MiaMåndag
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(Unbezahlte) Freiwilligenarbeit/Ehrenamt im Raum Skåne?

Beitrag von MiaMåndag »

Hab mir jetzt mal alle Themen (nur die Titel) in dieser Rubrik angeschaut und keines gefunden, das zu meiner Anfrage passt. Falls ich was übersehen hab oder in der falschen Rubrik gelandet bin, lasse ich mich aber gern eines besseren belehren.

Also, zur Sache. Ich gehöre bald hoffentlich zum erlauchten Kreise der frischgebackenen Abiturienten und da ich einen absoluten Schwedentick und ein unglaubliches Vermögen *hust* hart erarbeitet und angespart habe, plane ich, für ein Jahr (mit der Option vllt. für immer zu bleiben) nach Schweden zu gehen.
So alles in allem, mit fleißiger Unterstützung sämtlicher australischer Erbtanten, illegalem Glücksspiel u.ä. komme ich auf etwas über 1000€, die mir im Monat zur Verfügung stehen würden, d.h. ich bin nicht auf Arbeit zum Leben angewiesen. Da ich aber nicht ein Jahr in meinem neuen Zuhause sitzen möchte um mein Schwedisch weiterhin mit Büchern und CDs zu perfektionieren, würde ich gerne ehrenamtlich arbeiten.
Ist sowas in Schweden auch verbreitet? Ich stünde für alles (hm, ok, vieles... wer weiß, was hier für Angebote kommen :mrgreen: ) zur Verfügung, habe jedoch keine medizinische/Pflege- oder sonstige Ausbildung. Für mich wäre es aber trotzdem wichtig, mit Leuten zu arbeiten um die Sprache lernen zu können und nicht an vollkommener Vereinsamung zu sterben.
Bekäme ich denn trotzdem eine Aufenthaltsgenehmigung für ein Jahr, wenn ich das Vermögen (und damit die Versorgung für die zwölf Monate) nachweisen kann oder brauche ich dafür einen Arbeitsplatz? Und muss ich die in D beantragen oder erst in S nach den berühmten 3 Monaten.

Und zum Thema "Wohnung mieten" mal noch eine Frage: Wie kommt es, dass ich hier immer wieder lese, die Mietpreise seien überzogen? In meinem letzten Urlaub in Malmö habe ich bei einem Makler eigentlich ziemlich moderate Mietpreise gesehen. Ich habe natürlich nicht die Wohnungen dazu gesehen (die Fotos sahen aber ganz gut aus). Und vllt. bin ich durch meinen Wohnort Hamburg an einen etwas höheren Mietspiegel gewöhnt. Aber trotzdem fand ich die Mietkosten ok. Kommen da denn noch besondere Kosten dazu, mit denen man in D nicht rechnen müsste?

Also schonmal im Voraus Entschuldigung für wahrscheinlich doppelt und dreifach gestellte Fragen, man bekommt im Internet aber einfach teilweise zu viele Infos und da ich irgendwie nicht den Durchblick habe, frage ich lieber nette Leute, die hoffentlich mehr Ahnung haben als ich :D
Und natürlich auch im Voraus Danke für eure kompetente Auskunft.
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Tommy_B
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Beitrag von Tommy_B »

Esrtmal herzlichen Glückwunsch, dass du deine eigenen Mittel so sorglos verbrauchen kannst.
Was die Mietpreise anbelangt, kommt es natürlich drauf an, mit welcher deutschen Gegend du das vergleichst. Im Vergleich mit Hamburg ist es vielleicht doch moderat.
Aber: Bist du sicher, dass die Makler dir wirklich MIETwohnungen vorgestellt haben? Hier in S gibt es noch eine andere lustige Besitzform, nämlich bostadsrätt. Das ist eine Art Eigentumswohnung (rechtlich nicht ganz richtigm, aber egal), die du zunächst mal kaufen musst, und dann wird noch eine Monatsabgabe fällig. Vielleicht hast du diese Zahlen verglichen. Mietwohnung heisst hyresrätt.
Unentgeltlich arbeiten? Relativ ungewöhnlich in S. Was ich mir vorstellen kann ist bei den Flohmärkten des Roten Kreuzes ("Myrorna") oder ähnlichen Sachen, und die Insassen der Altenwohnheime tagsüber durch die Sonne zu schieben.
Charity-Arbeit, wie man sie aus USA kennt und die oft von Expat-Frauen gemacht werden, kennt man hier so nicht.
MiaMåndag
Beiträge: 5
Registriert: 3. April 2007 10:14
Wohnort: Hamburg

Beitrag von MiaMåndag »

Also erstmal vielen Dank für die Antworten.

Wollte das auch eher weniger charitymäßig angehen, sondern einfach nur irgendwo helfen, wo eben Hilfe gebraucht wird. Kindergarten fänd ich echt ne tolle Option, v.a. da ich hier schon so einiges über die mangelnde Qualität der Kinderbetreuung lesen durfte, d.h., die sind da bestimmt froh, wenn jemand ein bisschen mit den Kleinen spielt, liest, etc.
Ich lese im Moment auch (solange ich noch zur Schule gehe) ehrenamtlich in der Grundschule vor, d.h. ich hab schon irgendwie Erfahrung mit jüngeren Kindern, nur halt keine Ausbildung. Wie auch, bin ja die ganze Zeit zur Schule gegangen :mrgreen:

Was mich interessieren würde, ist, ob es gemeinnützige Organisationen gibt, bei denen man helfen kann, z.B. Umweltorganisationen, Tierschutz, etc.. Die bekommen ja oft nur Geldspenden, aber wenig "wirklichen" Einsatz. Und da ich halt grade die Zeit dazu hätte, kann ich das Jahr ja auch sinnvoll nutzen und muss mir nicht einen Job suchen, bei dem ich für einen Hungerlohn den imperialistischen Kapitalismus unterstütze :P

Und das mit dem Geld ist auch nicht so, dass ich das einfach mal so zur Verfügung hab, hab eben viel gearbeitet, um das Jahr nach der Schule im Ausland verbringen zu können, das ist schon seit 3-4 Jahren in Planung... deshalb muss ich halt schon irgendwie schaun, dass das Geld auch reicht, wenns weg ist, kommt nichts mehr hinterher.

Wie war denn das mit den Versicherungen gemeint? Krankenversicherung oder was anderes? Wegen der KV hab ich nämlich schon mit meiner KK Verbindung aufgenommen...
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bjoerkebo
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Beitrag von bjoerkebo »

Hej!

Also ich denke das wird kein so grosses Problem mit einem freiwilligen Praktikum.
Wenn du dich für die pädagogische Schiene intressierst,dann ruf doch einfach mal bei den Kommunen an,die dich intressieren.Es gibt auch hier viel Bedarf in Schulen und co.und da sind auch ungelernte Kräfte z.B. Elevassistant,der in Schulen und Freizeitheimen arbeitet.
Meist sind für soetwas die Barn-och utbildningsförvaltningen zuständig.

Ich habe auch grad ein Praktikum begonnen,unbezahlt.Habe aber das Glück das ich über den SFI Kurs versichert bin,wenn was passiert.Den mache ich jetzt noch ein,zwei Tage die Woche nebenher.

Gruss aus Schweden
Freundlichkeit ist die Fähigkeit,Menschen mehr zu lieben als sie es eigendlich verdienen.
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