Bürgerliche fordern Euro-Diskussion
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Karsten
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Bürgerliche fordern Euro-Diskussion
Eines der wichtigen Themen der nächsten Legislaturperiode soll der Euro werden. Drei der vier bürgerlichen Koalitionsparteien, Konservative, das Zentrum und die Christdemokraten, schlagen in einem gemeinsamen Artikel in der Zeitung Dagens Nyheter vor, nach der Wahl im September einen möglichen Beitritt Schwedens zur gemeinsamen Währung erneut zu diskutieren. Der vierte Koalitionär, die Liberalen, ist dieser Meinung sowieso. Die Partei hat bereits zuvor gefordert, 2011 erneut über den Euro abzustimmen.
Zum vorigen Wahltermin 2006 hatten die vier bürgerlichen Parteien bewusst beschlossen, die umstrittene Euro-Frage, die auch sämtliche Parteien bislang in Fronten geteilt hat, außen vor zu lassen. Durch die Finanzkrise hat sich die allgemeine Stimmung in Sachen Euro zu dessen Gunsten verändert.
(Quelle: Radio Schweden)
Zum vorigen Wahltermin 2006 hatten die vier bürgerlichen Parteien bewusst beschlossen, die umstrittene Euro-Frage, die auch sämtliche Parteien bislang in Fronten geteilt hat, außen vor zu lassen. Durch die Finanzkrise hat sich die allgemeine Stimmung in Sachen Euro zu dessen Gunsten verändert.
(Quelle: Radio Schweden)
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Fjällkompis
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Re: Bürgerliche fordern Euro-Diskussion
Na hoffentlich wird das dann auch mal was! Die Krone ist doch ein Anachronismus. Außerdem ist es schon lästig, wenn man für deutsche Auftraggeber arbeitet, in Euro bezahlt wird und jedesmal, wenn man sich die schöne Kohle aufs schwedische Konto zieht, landet da ein anderer Betrag, weil die Krone mal wieder Purzelbäume schlägt. Das ist dann mein Geld, das irgendwo versickert! Der Euro wäre sowieso auch besser für die schwedischen Exporte, schließlich ist Deutschland (wenn ich nicht irre) der wichtigste Handelspartner der Schweden: Und womit zahlt die stärkste Volkswirtschaft Europas? Genau, mit Euro! Aber es musste ja erst eine Weltwirtschaftskrise kommen, damit mal wieder jemand darüber nachdenkt. Ich würde die Schweden nicht abstimmen lassen, das geht doch nur wieder in die Hose! (Die deutschen hätten sich ja auch nie und nimmer von ihrer tollen D-Mark verabschiedet...).
Grüße an alle (egal was Ihr in der Börse habt, Kronen oder Euro)!
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Da rief die Sonne: Meine Zeit ist vorüber ...
Da floh auch ich in mein festes Haus ...
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Re: Bürgerliche fordern Euro-Diskussion
Ja, ich hoffe auch, dass Dänemark und Schweden sich endlich der Zukunft zuwenden und den Euro einführen. Allein diese Rechnerei am Bankautomaten ... wie viel Geld braucht man noch für die restliche Zeit, denn man möchte doch nicht unnötig viel wieder mit nach Deutschland nehmen ... vor allem möglichst wenig Kleingeld. Wichtig ist der Euro vor allem für die Wirtschaft vor allem für Schweden aufgrund der Wechselkurse. Da die Dänische Kronen an den Euro (früher an die D-Mark) gekoppelt ist, bleiben hier Schwankungen fast aus.
Schade wäre allerdings, dass das 2-Währungsland Åland dann der Vergangenheit angehört ... heute kann man überall wahlweise in Schwedischen Kronen und in Euro (früher Finn-Mark) bezahlen. Als die Krone Ende 2008 ihren Sturzflug begann und die Umrechnungskurse noch nicht an den aktuellen Kursen angepasst waren, habe ich alles in Kronen bezahlt und damit ordentlich gespart. Die Fährreedereien haben durch die verzögerte Anpassung des Umrechnungskurses einen nicht unerheblichen Verlust gemacht ... doch die Zahl der Passagiere auf den Schweden-Åland Linien stieg durch den beispiellosen "Kronenrabatt" für die Åländer stark an. Die Preise wurden Anfang 2009 angepasst.
Schade wäre allerdings, dass das 2-Währungsland Åland dann der Vergangenheit angehört ... heute kann man überall wahlweise in Schwedischen Kronen und in Euro (früher Finn-Mark) bezahlen. Als die Krone Ende 2008 ihren Sturzflug begann und die Umrechnungskurse noch nicht an den aktuellen Kursen angepasst waren, habe ich alles in Kronen bezahlt und damit ordentlich gespart. Die Fährreedereien haben durch die verzögerte Anpassung des Umrechnungskurses einen nicht unerheblichen Verlust gemacht ... doch die Zahl der Passagiere auf den Schweden-Åland Linien stieg durch den beispiellosen "Kronenrabatt" für die Åländer stark an. Die Preise wurden Anfang 2009 angepasst.
Re: Bürgerliche fordern Euro-Diskussion
Hallo,
ich kann eure Befürwortung für die Einführung des Euros in Schweden verstehen, aus Eigennutz. Für Schweden wäre es aber ein Nachteil, es kann dann nicht mehr Auf oder Abwerten,siehe die Probleme in Griechenland. Der Euro hat sowieso seine beste Zeit
hinter sich und ist auf längere Sicht dem Zusammenbruch geweiht.
Die Nettozahler, Deutschland,Frankreich,Finnland werden auf Dauer die PIGS-Staten nicht alimentieren können. Schweden kann froh sein diesem €-Verbund nicht anzugehören und seine Währungspolitik selbst bestimmen zu können.
Einige Länder wollen jetzt in den Euro um sich "retten zu lassen" wie z.B. die Baltikum- und Balkan-Länder. Und wer zahlts ????
Wenn ihr interessiert seid schaut euch mal die Videos auf youTube mit Professor Hankel zum Euro und der Finanzkriese an:
z.B dieses --> http://www.youtube.com/watch?v=Vrh7gJceQ7k" onclick="window.open(this.href);return false; und die anderen dort angebotenen Videos mit den Interviews.
Hier noch einige andere Finanz und Wirtschaftsseiten abseits der Systempresse:
http://www.mmnews.de/index.php/Alle-MM- ... nen-Blick/" onclick="window.open(this.href);return false;
http://www.dasgelbeforum.de.org/forum.p ... order=time" onclick="window.open(this.href);return false;
http://www.hartgeld.com/" onclick="window.open(this.href);return false;
http://blog.frank-meyer.tv/" onclick="window.open(this.href);return false;
ich kann eure Befürwortung für die Einführung des Euros in Schweden verstehen, aus Eigennutz. Für Schweden wäre es aber ein Nachteil, es kann dann nicht mehr Auf oder Abwerten,siehe die Probleme in Griechenland. Der Euro hat sowieso seine beste Zeit
hinter sich und ist auf längere Sicht dem Zusammenbruch geweiht.
Die Nettozahler, Deutschland,Frankreich,Finnland werden auf Dauer die PIGS-Staten nicht alimentieren können. Schweden kann froh sein diesem €-Verbund nicht anzugehören und seine Währungspolitik selbst bestimmen zu können.
Einige Länder wollen jetzt in den Euro um sich "retten zu lassen" wie z.B. die Baltikum- und Balkan-Länder. Und wer zahlts ????
Wenn ihr interessiert seid schaut euch mal die Videos auf youTube mit Professor Hankel zum Euro und der Finanzkriese an:
z.B dieses --> http://www.youtube.com/watch?v=Vrh7gJceQ7k" onclick="window.open(this.href);return false; und die anderen dort angebotenen Videos mit den Interviews.
Hier noch einige andere Finanz und Wirtschaftsseiten abseits der Systempresse:
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Re: Bürgerliche fordern Euro-Diskussion
Eine Analyse, die ich nicht teilen kann.Merline hat geschrieben: ich kann eure Befürwortung für die Einführung des Euros in Schweden verstehen, aus Eigennutz. Für Schweden wäre es aber ein Nachteil, es kann dann nicht mehr Auf oder Abwerten,siehe die Probleme in Griechenland. Der Euro hat sowieso seine beste Zeit
hinter sich und ist auf längere Sicht dem Zusammenbruch geweiht.
Das Auf- und Abwerten der Währungen bringt wenig, wie ausgerechnet Griechenland, aber auch Frankreich und Italien in den Jahrzehnten vor der Euro-Einführung bewiesen haben. Man erreicht kurzfristig einen Wettbewerbsvorteil, der dann aber mittelfristig in entsprechenden Preiskorrekturen und massiver Inflation endet. Am Schluss ist ein Haufen Sparguthaben vernichtet, aber gebracht hat das alles nichts.
Vor allem Griechenland und Italien betreiben schon lange eine katastrophale Haushaltspolitik. Griechenland hat es ja nur in den Euro geschafft,weil die Verantwortlichen in Athen die Wirtschaftsdaten manipuliert haben.
Die beiden Länder haben schwerwiegende interne Reformprobleme, und eine eigenständige Währungspolitik würde dort eher noch mehr dazu beitragen, dass die Regierung sich bedient.
Gescheitert ist der Euro deswegen noch lange nicht. Bisher hat er sich als ausgesprochen robust erwiesen.
Groteskerweise sieht diese Währungspolitik aus wie eine leicht verschärfte Version der EZB-Politik: niedrige Leitzinsen, konkrete Geldwertstabilitätsziele. Nur dass die Bank noch mehr Geld in den Markt bläst, was Schweden am Ende der Krise teuer zu stehen kommen wird.Schweden kann froh sein diesem €-Verbund nicht anzugehören und seine Währungspolitik selbst bestimmen zu können.
Vor 20 Jahren war 1 ECU = 7,50 kr. Heute ist 1 € über 10 Kronen wert. Ob die Schweden mit eigener Währungspolitik so gut fahren, bezweifle ich. Das Land ist den Stürmen der Weltwirtschaft erheblich stärker ausgesetzt. Schlimm genug, wenn der Handel einbricht und Arbeitsplätze verloren gehen. Aber im Euro-Raum blieb wenigstens der Geldwert einigermaßen stabil.
Die Frage ist, ob das überhaupt jemand zahlt. Alle Baltikumländer haben feste Währungsbindung an den Euro. Die weisen also schon jetzt indirekt alles im Euro aus. Wenn sie in der Situation überleben können, dann können sie das als vollwertiges Mitglied auch. Das Baltikum will schon lange in den Euro, aber lediglich Estland hat in absehbarer Zeit eine realistische Chance. Die Balkanländer, die den Euro haben wollen, sind bislang nichtmal in der EU. Vor 2020 werden die nicht reinkommen.Einige Länder wollen jetzt in den Euro um sich "retten zu lassen" wie z.B. die Baltikum- und Balkan-Länder. Und wer zahlts ????
Man fragt sich, wie ein 1929 geborener Mann allen Ernstes von "Reparationen" sprechen kann. Sollen etwa die anderen Länder vor Dankbarkeit auf die Knie fallen, dass das große Deutschland gnädigerweise in einer Währungsunion mit ihnen ist?Wenn ihr interessiert seid schaut euch mal die Videos auf youTube mit Professor Hankel zum Euro und der Finanzkriese an:
z.B dieses --> http://www.youtube.com/watch?v=Vrh7gJceQ7k" onclick="window.open(this.href);return false; und die anderen dort angebotenen Videos mit den Interviews.
Re: Bürgerliche fordern Euro-Diskussion
Hallo,
da ich nur eine sehr langsame Leitung ins Internet habe, konnte ich nicht prüfen ob ich den richtigen Link zu
den Videos von Prof. Hankel ausgewählt habe. ich empfehle aber,sich die anderen dort angebotenen Videos mal anzusehen.
Hier noch zwei Links zur Eurozone und Eurocrash:
http://www.wirtschaftsfacts.de/index.ph ... derbrechen" onclick="window.open(this.href);return false;
http://www.welt.de/wirtschaft/article59 ... Crash.html" onclick="window.open(this.href);return false;
Ich will mich gar nicht mit meinem Laienhaften-Finanzwissen hier hervortun. Aber gerade die beiden oberen Links
bestätigen meine Meinung zum Euro.
Aus meinem persönlichen Eigennutz wäre ich auch dafür, das Schweden den Euro einführt, aber aus der Sicht was für mein
"liebes Schweden" besser wäre muß ich nach heutigem Wissen und Lesen sagen; Schweden ist gut beraten seine Krone zu behalten.
da ich nur eine sehr langsame Leitung ins Internet habe, konnte ich nicht prüfen ob ich den richtigen Link zu
den Videos von Prof. Hankel ausgewählt habe. ich empfehle aber,sich die anderen dort angebotenen Videos mal anzusehen.
Hier noch zwei Links zur Eurozone und Eurocrash:
http://www.wirtschaftsfacts.de/index.ph ... derbrechen" onclick="window.open(this.href);return false;
http://www.welt.de/wirtschaft/article59 ... Crash.html" onclick="window.open(this.href);return false;
Ich will mich gar nicht mit meinem Laienhaften-Finanzwissen hier hervortun. Aber gerade die beiden oberen Links
bestätigen meine Meinung zum Euro.
Aus meinem persönlichen Eigennutz wäre ich auch dafür, das Schweden den Euro einführt, aber aus der Sicht was für mein
"liebes Schweden" besser wäre muß ich nach heutigem Wissen und Lesen sagen; Schweden ist gut beraten seine Krone zu behalten.
Re: Bürgerliche fordern Euro-Diskussion
Der Witz bei der Sache ist: es ist gar nicht eine Frage des ob.Merline hat geschrieben:Schweden ist gut beraten seine Krone zu behalten.
Schweden hat in Wirklichkeit die Einführung des Euro schon 1994 beschlossen. Die freie Entscheidung ist eine Illusion.
Re: Bürgerliche fordern Euro-Diskussion
Dass Schweden mit einer eigenen unabhängigen Währung nicht sehr erfolgreich ist, sieht man an dem Wechselkurs, den hansbaer oben schon genannt hat: Vor 20 Jahren 1 Ecu (heute €) = 7,50 Skr - heute 1 € = 10,45 Skr ... und im Sommer 2009 lag der Kurs sogar bei 1 € = 12 Skr. Mit der Krise ist die Skr noch einmal abgestürzt, hat also erheblich an Wert verloren. Folge für die Schweden: Alle Importe wurden teurer, alle Produkte aus heimischer Produktion damit über kurz oder lang auch. Kurz gesagt, das Leben für Schweden wird teurer, ob im Inland oder im Ausland spielt dabei keine Rolle. Kurzfristig merkt man, dass vor allem im Ausland alles teurer wird (aufgrund des schlechteren Wechselkurses), mittelfristig steigen aber dann im Inland die Preise, da alle importierten Waren teurer sind. Womit wir bei der Inflation wären. Diese führt im weiteren Verlauf dazu, dass weniger gekauft wird, damit muss weniger produziert werden, die Arbeitskräfte können nicht mehr beschäftigt werden und werden entlassen, die Arbeitslosigkeit steigt, damit geht die Nachfrage noch weiter zurück. Zurzeit steht Schweden zwischen den letzten beiden Punkten. Der Euro ist also nicht nur eigennützlicher Vorteil, sondern insbesondere für die Wirtschaft von Vorteil.
Da Dänemark die Dkr an den Euro gekoppelt hat und dort sehr wahrscheinlich die nächste Abstimmung im Jahr 2011 für den Euro ausfallen wird, können wir davon ausgehen, dass auch Schweden bei der geplanten Abstimmung 2011 für den Euro stimmen wird. Ich schätze, bis 2015 werden Dänemark als auch Schweden den Euro als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt haben.
Da Dänemark die Dkr an den Euro gekoppelt hat und dort sehr wahrscheinlich die nächste Abstimmung im Jahr 2011 für den Euro ausfallen wird, können wir davon ausgehen, dass auch Schweden bei der geplanten Abstimmung 2011 für den Euro stimmen wird. Ich schätze, bis 2015 werden Dänemark als auch Schweden den Euro als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt haben.
Re: Bürgerliche fordern Euro-Diskussion
Das ist leider etwas zu optimistisch, denke ich.Alandica hat geschrieben: Da Dänemark die Dkr an den Euro gekoppelt hat und dort sehr wahrscheinlich die nächste Abstimmung im Jahr 2011 für den Euro ausfallen wird, können wir davon ausgehen, dass auch Schweden bei der geplanten Abstimmung 2011 für den Euro stimmen wird. Ich schätze, bis 2015 werden Dänemark als auch Schweden den Euro als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt haben.
Die Dänen werden 2011 abstimmen und dann vielleicht 2014 oder so einführen - momentan liegt die Ja-Seite vorne, aber im Gegensatz zu Schweden hat Dänemark ein Opt-Out und ein verfassungsrechtliches Gebot, den Euro-Beitritt per Volksabstimmung zu machen. Die Schweden wollten frühestens 2013 erneut abstimmen lassen - unter dem Eindruck eines dänischen Ja wäre vielleicht noch 2012 denkbar, früher aber keinesfalls. Schweden ist ja nicht im WKM II und müsste diesem also erstmal beitreten. Der Euro kann frühestens 2 Jahre später eingeführt. 2015 ist da eher das frühestmögliche Datum. Realistischer ist wohl eher 2016 oder 2017.
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Fjällkompis
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Re: Bürgerliche fordern Euro-Diskussion
@Merline: Sprachkritische Anmerkung: "Systempresse" ist ein Terminus der rechtsextremen Szene, besonders der NPD. Weißt Du das nur nicht oder benutzt Du den Ausdruck ganz selbstverständlich und automatisch, weil Du selbst dabei bist?
Fjällkompis
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Re: Bürgerliche fordern Euro-Diskussion
@Fjällkompis
1)
Für mich ist der ausdruck "Systempresse" kein Ausdruck irgendeiner Szene sondern bezeichnet eine Presse die dem herrschenden System nach "dem Munde redet",kritische Artikel und Meinungen nicht veröffentlicht und alles nur "im guten Licht" erscheinen läßt.
2)
Ich laß mich nicht von Dir in die rechte Szene oder der NPD rücken nur weil ich nicht mit der Art und Weise wie die Presse berichtet
und zensiert übereinstimme.
Genau so gut könnte ich Dich als faktenresistenten Gutmenschen und Realitätsverweigerer bezeichnen der sich nicht auch in anderen öffentlichen Foren,Print und online Medien informiert und die Systemmeldungen systemgläubig einfach übernimmt und nicht kritisch hinterfragt.
Oder bist Du doch selbst dabei?
3)
Ich lege keinen Wert darauf mit Dir in diesem Sinne hier weiter zu schreiben und habe keine Lust mich hier von Dir mit der Nazi-Keule,
wie oben geschehen, niedermachen zu lassen. In ähnlicher Weise hast Du das ja auch mit torsten im Beitrag vom 15. Jan. 10:21 Uhr zum Thema: "Schweden als Kämpfer gegen Unrecht und Unterdrückung" versucht.
Die dortige,für Dich peinliche Aussage:
Zitat:
Diese Wortwahl hast Du ja wohl von Deinem SS-Vater geerbt? Der Apfel fällt bekanntermaßen nicht weit vom Stamm...
ging derart an Anstand und Respekt zu torsten vorbei, daß sogar Karsten ermahnend eingriff. Danke Karsten.
Verschone mich bitte mit solchen Beiträgen.
Für mich ist das Thema "Euro für Schweden" so wichtig, daß ich allen Interssierten alternative Quellen zur Systempresse aufzeigen will. Für konstruktive und begründete Beiträge, wie z.B. von hansbaer, bin ich dankbar, auch wenn ich darüber anderer Meinung bin.
Dazu folgender Link:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 77,00.html" onclick="window.open(this.href);return false;
1)
Für mich ist der ausdruck "Systempresse" kein Ausdruck irgendeiner Szene sondern bezeichnet eine Presse die dem herrschenden System nach "dem Munde redet",kritische Artikel und Meinungen nicht veröffentlicht und alles nur "im guten Licht" erscheinen läßt.
2)
Ich laß mich nicht von Dir in die rechte Szene oder der NPD rücken nur weil ich nicht mit der Art und Weise wie die Presse berichtet
und zensiert übereinstimme.
Genau so gut könnte ich Dich als faktenresistenten Gutmenschen und Realitätsverweigerer bezeichnen der sich nicht auch in anderen öffentlichen Foren,Print und online Medien informiert und die Systemmeldungen systemgläubig einfach übernimmt und nicht kritisch hinterfragt.
Oder bist Du doch selbst dabei?
3)
Ich lege keinen Wert darauf mit Dir in diesem Sinne hier weiter zu schreiben und habe keine Lust mich hier von Dir mit der Nazi-Keule,
wie oben geschehen, niedermachen zu lassen. In ähnlicher Weise hast Du das ja auch mit torsten im Beitrag vom 15. Jan. 10:21 Uhr zum Thema: "Schweden als Kämpfer gegen Unrecht und Unterdrückung" versucht.
Die dortige,für Dich peinliche Aussage:
Zitat:
Diese Wortwahl hast Du ja wohl von Deinem SS-Vater geerbt? Der Apfel fällt bekanntermaßen nicht weit vom Stamm...
ging derart an Anstand und Respekt zu torsten vorbei, daß sogar Karsten ermahnend eingriff. Danke Karsten.
Verschone mich bitte mit solchen Beiträgen.
Für mich ist das Thema "Euro für Schweden" so wichtig, daß ich allen Interssierten alternative Quellen zur Systempresse aufzeigen will. Für konstruktive und begründete Beiträge, wie z.B. von hansbaer, bin ich dankbar, auch wenn ich darüber anderer Meinung bin.
Dazu folgender Link:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 77,00.html" onclick="window.open(this.href);return false;
Re: Bürgerliche fordern Euro-Diskussion
Hallo,
was ist das für ein wirres Zeug hier alles.Natürlich paßt mir der Euro auch nicht.Warum hat er denn die Abkürzung -T E U R O -
Es ist doch nachweißlich alles teurer geworden durch den Euro.Das Verhältnis Euro-D-Markt ist nicht mehr gegeben.Abgesehen von dem Sparmaßnahmen.
Ich hoffe doch nur das die Schweden sich nicht für den Euro so zeitig entscheiden.Kommen wird es doch mal.Denn die Jugend drängt dort auch darauf.Ich kenne schwedische Familien-älterer Jahrgang-die lehnen es ab.Sehe es hier an der polnGrenze die bald auch den Euro(Politische Entscheidung) haben wollen.Zittern jetzt schon davor.Hier büßen die Grenzgänger ja auch mächtig ein.Da zum Bespiel Tanken..günstig einkaufen usä.
Nun das will ich auch nicht...
was ist das für ein wirres Zeug hier alles.Natürlich paßt mir der Euro auch nicht.Warum hat er denn die Abkürzung -T E U R O -
Es ist doch nachweißlich alles teurer geworden durch den Euro.Das Verhältnis Euro-D-Markt ist nicht mehr gegeben.Abgesehen von dem Sparmaßnahmen.
Ich hoffe doch nur das die Schweden sich nicht für den Euro so zeitig entscheiden.Kommen wird es doch mal.Denn die Jugend drängt dort auch darauf.Ich kenne schwedische Familien-älterer Jahrgang-die lehnen es ab.Sehe es hier an der polnGrenze die bald auch den Euro(Politische Entscheidung) haben wollen.Zittern jetzt schon davor.Hier büßen die Grenzgänger ja auch mächtig ein.Da zum Bespiel Tanken..günstig einkaufen usä.
Nun das will ich auch nicht...

Re: Bürgerliche fordern Euro-Diskussion
Der Begriff "Systempresse" würde dann Sinn machen, wenn es ein System gäbe, das eine Position propagiert und gegenlautende Positionen unterdrückt. Da wir aber entgegen anders lautender Gerüchte immer noch eine freie Presse haben, wird das Wort "Systempresse" mit Vorliebe dann verwendet, wenn man glaubt, selbst besser zu wissen, was die Medien transportieren sollten. Die NPD benutzt das gerne, aber auch andere bedienen sich dessen. Mit dem so aufgebauten Feindbild kann man dann auch jede noch so unglaubwürdige Quelle als "alternativ" adeln, was in der Informationsgesellschaft ein adäquater Ersatz für Glaubwürdigkeit zu sein scheint. Alternativ ist etwas, das manche ja nicht hören wollen, und weil das so ist, muss ja was dran sein....
Der Begriff "Systempresse" ist aber insbesondere in diesem Kontext albern. Bevor der Euro ins Leben gerufen wurde, und erst recht vor 2002 wurde in den Medien Euro-Kritikern nicht wenig Raum eingeräumt. Man könnte auch fragen, wieso die "Systempresse" die Flut von Anzeigen, die der mittlerweile dahingeschiedene Euro-Kritiker Bolko Hoffmann für seine Partei Pro DM schaltete, nicht einfach abgelehnt hat, wenn das doch dem System widrige Inhalte sind. Der Begriff "Teuro" wurde auch von der "Systempresse" erfunden und von der BILD-Zeitung befördert - und mehr "System" als die geht ja wohl kaum.
Zudem liest man in den letzten Wochen vermehrt Berichte über die Bedenken zur Stabilität der Eurozone. Schon lange vor den aktuellen Entwicklungen habe ich auf Deutschlandradio einen 18minütigen Hintergrund zum Thema Zukunft des Euro gehört, wo auch auf dieses Thema eingegangen wurde. Nur weil das Thema nicht immer die Nachrichten bestimmt, heißt das noch lange nicht, dass nichts darüber gebracht wird.
Was die Faktenresistenz angeht, sei auch noch gesagt: Interviews mit Wirtschaftsexperten sind keine absoluten objektiven Fakten, sondern Meinung und Einschätzung. Die Wirtschaftswissenschaften als angewandtes Fachgebiet können gar keine absoluten Behauptungen aufstellen - sieht man schön an der Finanzkrise. Insofern kann Hankel noch lange verbreiten, dass der Euro eine Katastrophe sei. Mittlerweile sind aber 10 Jahre vergangen, und ab einem gewissen Punkt erinnert das dann aber an die Prophezeiungen der Helga Zepp-LaRouche, die mit ihren Anhängern seit zig Jahren die große Krise vorhersagt, um jetzt triumphierend behaupten zu können, sie habe es ja schon immer gewusst.
Der Begriff "Systempresse" ist aber insbesondere in diesem Kontext albern. Bevor der Euro ins Leben gerufen wurde, und erst recht vor 2002 wurde in den Medien Euro-Kritikern nicht wenig Raum eingeräumt. Man könnte auch fragen, wieso die "Systempresse" die Flut von Anzeigen, die der mittlerweile dahingeschiedene Euro-Kritiker Bolko Hoffmann für seine Partei Pro DM schaltete, nicht einfach abgelehnt hat, wenn das doch dem System widrige Inhalte sind. Der Begriff "Teuro" wurde auch von der "Systempresse" erfunden und von der BILD-Zeitung befördert - und mehr "System" als die geht ja wohl kaum.
Zudem liest man in den letzten Wochen vermehrt Berichte über die Bedenken zur Stabilität der Eurozone. Schon lange vor den aktuellen Entwicklungen habe ich auf Deutschlandradio einen 18minütigen Hintergrund zum Thema Zukunft des Euro gehört, wo auch auf dieses Thema eingegangen wurde. Nur weil das Thema nicht immer die Nachrichten bestimmt, heißt das noch lange nicht, dass nichts darüber gebracht wird.
Was die Faktenresistenz angeht, sei auch noch gesagt: Interviews mit Wirtschaftsexperten sind keine absoluten objektiven Fakten, sondern Meinung und Einschätzung. Die Wirtschaftswissenschaften als angewandtes Fachgebiet können gar keine absoluten Behauptungen aufstellen - sieht man schön an der Finanzkrise. Insofern kann Hankel noch lange verbreiten, dass der Euro eine Katastrophe sei. Mittlerweile sind aber 10 Jahre vergangen, und ab einem gewissen Punkt erinnert das dann aber an die Prophezeiungen der Helga Zepp-LaRouche, die mit ihren Anhängern seit zig Jahren die große Krise vorhersagt, um jetzt triumphierend behaupten zu können, sie habe es ja schon immer gewusst.
Nein, in den Köpfen der Menschen ist alles teurer geworden. Es gibt keine einzige Untersuchung, die auch nur ansatzweise einen Teuro-Effekt in dem Umfang nahelegt, wie er gerne kolportiert wird.Es ist doch nachweißlich alles teurer geworden durch den Euro.
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Fjällkompis
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- Registriert: 6. Dezember 2006 13:06
- Wohnort: Västerbotten
Re: Bürgerliche fordern Euro-Diskussion
@Merline:
Hallo, um es gleich am Anfang zu sagen: ich wollte Dich keineswegs in irgendeine Ecke stellen. Ich kenne Dich nicht. Nun hast Du sehr heftig reagiert und ich entschuldige mich ausdrücklich! Ich bitte Dich darum, diese Entschuldigung anzunehmen!
ABER:
Ich bin Sprachwissenschaftler. Und meine Anmerkung war im Sinne einer konstruktiven Sprachkritik zu verstehen, ich hatte das so gekennzeichnet. Klar hätte ich ahnen können, dass nicht jeder weiß, was Sprachkritik ist.
Nun zur "Systempresse": Dieser Ausdruck ist originärer Nazi-Sprachgebrauch. Gib das mal in eine beliebige Suchmaschine ein und Du wirst Dich wundern, in welcher Gesellschaft Du Dich wiederfindest. Die Etymologie - also die Herkunft des Wortes ist relativ eindeutig. Das Propagandaministerium der Nazis hat das Attribut "System" in vielen Wortkonstruktionen verwendet und sehr geschickt eingesetzt, um sich damit von den demokratischen und liberalen Ansätzen und Werten der Weimarer Republik zu distanzieren.
Wer diese Propagandaterminologie unreflektiert benutzt, setzt sich selbst dem Verdacht aus, Beziehungen in diese Szene zu haben. "Systempresse" ist nun mal ein Propaganda- und Kampfausdruck der NPD und sonstiger "Nationaler Gegenöffentlichkeit". Das ist eine Tatsache! Deine persönliche Interpretation des Wortes ändert daran nichts. Man sollte schon sehr bewusst mit Sprache umgehen, wenn man sich öffentlich äußert.
Und genau darauf wollte ich Dich mit meiner Frage hinweisen!
Im übrigen: Ja, ich war selber fast zwei Jahrzehnte dabei als Teil der "Systempresse" und wenn man mal so einen Satz hört (live, in Farbe und aus etwa 1 meter Abstand) "Judenpresse auf die Fresse", dann wird man da sehr sensibel...
P.S. Torsten hat ja wohl die Vorlage selber geliefert und mich zuerst angegriffen, als ihm die Argumente abhanden kamen. Das muss man ja auch mal sagen dürfen. Eigentlich wollte ich ihn noch fragen, was er mit dem angkündigten "vorknöpfen" genau meint: vergasen oder nur erschießen? Polemik im Sinne entwickelter Streitkunst ist aber in Foren oft nicht gefragt bzw. beherrschen die wenigsten Menschen die Grundlagen der Rhetorik. Da kommt dann sofort der "Respekt und Anstand"-Reflex! Nazikeule und Gutmenschenkeule, immer so wie es gerade passt...
zum Euro: Ich bin kein Finanzexperte. Aber ich habe durch Währungsschwankungen zwischen Euro und Krone bisher rund 12.000 Euro in den Wind geschossen. Ja ich will den Euro in Schweden, so schnell wie möglich und zwar aus reinem Eigennutz!
@hansbaer
"Prophezeiungen der Helga Zepp-LaRouche"
Ich krieg bei dem Namen schon das Kotzen ... Danke für Deinen Beitrag!
So und jetzt macht Euch mal locker!
Grüße an alle!
Fjällkompis
Hallo, um es gleich am Anfang zu sagen: ich wollte Dich keineswegs in irgendeine Ecke stellen. Ich kenne Dich nicht. Nun hast Du sehr heftig reagiert und ich entschuldige mich ausdrücklich! Ich bitte Dich darum, diese Entschuldigung anzunehmen!
ABER:
Ich bin Sprachwissenschaftler. Und meine Anmerkung war im Sinne einer konstruktiven Sprachkritik zu verstehen, ich hatte das so gekennzeichnet. Klar hätte ich ahnen können, dass nicht jeder weiß, was Sprachkritik ist.
Nun zur "Systempresse": Dieser Ausdruck ist originärer Nazi-Sprachgebrauch. Gib das mal in eine beliebige Suchmaschine ein und Du wirst Dich wundern, in welcher Gesellschaft Du Dich wiederfindest. Die Etymologie - also die Herkunft des Wortes ist relativ eindeutig. Das Propagandaministerium der Nazis hat das Attribut "System" in vielen Wortkonstruktionen verwendet und sehr geschickt eingesetzt, um sich damit von den demokratischen und liberalen Ansätzen und Werten der Weimarer Republik zu distanzieren.
Wer diese Propagandaterminologie unreflektiert benutzt, setzt sich selbst dem Verdacht aus, Beziehungen in diese Szene zu haben. "Systempresse" ist nun mal ein Propaganda- und Kampfausdruck der NPD und sonstiger "Nationaler Gegenöffentlichkeit". Das ist eine Tatsache! Deine persönliche Interpretation des Wortes ändert daran nichts. Man sollte schon sehr bewusst mit Sprache umgehen, wenn man sich öffentlich äußert.
Und genau darauf wollte ich Dich mit meiner Frage hinweisen!
Im übrigen: Ja, ich war selber fast zwei Jahrzehnte dabei als Teil der "Systempresse" und wenn man mal so einen Satz hört (live, in Farbe und aus etwa 1 meter Abstand) "Judenpresse auf die Fresse", dann wird man da sehr sensibel...
P.S. Torsten hat ja wohl die Vorlage selber geliefert und mich zuerst angegriffen, als ihm die Argumente abhanden kamen. Das muss man ja auch mal sagen dürfen. Eigentlich wollte ich ihn noch fragen, was er mit dem angkündigten "vorknöpfen" genau meint: vergasen oder nur erschießen? Polemik im Sinne entwickelter Streitkunst ist aber in Foren oft nicht gefragt bzw. beherrschen die wenigsten Menschen die Grundlagen der Rhetorik. Da kommt dann sofort der "Respekt und Anstand"-Reflex! Nazikeule und Gutmenschenkeule, immer so wie es gerade passt...
zum Euro: Ich bin kein Finanzexperte. Aber ich habe durch Währungsschwankungen zwischen Euro und Krone bisher rund 12.000 Euro in den Wind geschossen. Ja ich will den Euro in Schweden, so schnell wie möglich und zwar aus reinem Eigennutz!
@hansbaer
"Prophezeiungen der Helga Zepp-LaRouche"
Ich krieg bei dem Namen schon das Kotzen ... Danke für Deinen Beitrag!
So und jetzt macht Euch mal locker!
Grüße an alle!
Fjällkompis
Da rief die Sonne: Meine Zeit ist vorüber ...
Da floh auch ich in mein festes Haus ...
Da floh auch ich in mein festes Haus ...
Re: Bürgerliche fordern Euro-Diskussion
Tja, der Begriff "Systempresse" ist schon bekanntermaßen eine standardisierte Kennzeichnung unserer Medienlandschaft, die von der rechten Szene eingeführt wurde und benutzt wird. Über berechtigte oder unberechtigte Parallelen zum Systembegriff der Nazis, mit dem sie die gesamte Weimarer Republik pauschal diffamierten, möchte ich dabei nicht urteilen, um nicht vom Hölzchen auf's Stöckchen zu kommen. Mich interessiert an der Angelegenheit eigentlich nur, und da möchte ich möglichst vorurteilsfrei herangehen, ob es in der Realität der BRD eine Systempresse oder eine irgendwie weitgehend gleichgeschaltete Medienlandschaft gibt oder nicht. Immerhin gibt es bei uns ja aber so viel Freiheit, dass auch abweichende Presseorgane nicht gleich verfolgt werden wie in China. Trotzdem - woher kommt denn überhaupt der Begriff "Systempresse"? Handelt es sich um eine reine Erfindung?
Ich habe mal etwas gegoogelt, wobei es gar nicht so leicht war, etwas Aussagefähiges zu finden. Trotzdem bin ich fündig geworden, wobei ich die Quelle meines ersten Links nicht kenne und nicht beurteilen kann. Aber die Fülle an Tatsachenbehauptungen ist immerhin beeindruckend. Da fragt man sich schon, ob der ganze Text tatsächlich falsch ist. Aber beim zweiten Link handelt es sich immerhin um eine Phoenix-Sendung mit auftretenden amerikanischen Exagenten, die einfach aussagen, was ihre Aufgaben im Nachkriegsdeutschland waren und wie der Hase lief. Spannend:
http://www.mein-parteibuch.com/blog/200 ... steuerung/" onclick="window.open(this.href);return false;
http://video.google.com/videoplay?docid ... 7686733167#" onclick="window.open(this.href);return false;
Ich habe mal etwas gegoogelt, wobei es gar nicht so leicht war, etwas Aussagefähiges zu finden. Trotzdem bin ich fündig geworden, wobei ich die Quelle meines ersten Links nicht kenne und nicht beurteilen kann. Aber die Fülle an Tatsachenbehauptungen ist immerhin beeindruckend. Da fragt man sich schon, ob der ganze Text tatsächlich falsch ist. Aber beim zweiten Link handelt es sich immerhin um eine Phoenix-Sendung mit auftretenden amerikanischen Exagenten, die einfach aussagen, was ihre Aufgaben im Nachkriegsdeutschland waren und wie der Hase lief. Spannend:
http://www.mein-parteibuch.com/blog/200 ... steuerung/" onclick="window.open(this.href);return false;
http://video.google.com/videoplay?docid ... 7686733167#" onclick="window.open(this.href);return false;
Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich. (Hermann Hesse)
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Fjällkompis
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Re: Bürgerliche fordern Euro-Diskussion
Hej Torsten!
"Mich interessiert an der Angelegenheit eigentlich nur, und da möchte ich möglichst vorurteilsfrei herangehen, ob es in der Realität der BRD eine Systempresse oder eine irgendwie weitgehend gleichgeschaltete Medienlandschaft gibt oder nicht. Immerhin gibt es bei uns ja aber so viel Freiheit, dass auch abweichende Presseorgane nicht gleich verfolgt werden wie in China."
Ich würde die Frage, ob es eine "Systempresse" gibt, einfach mal mit Nein beantworten. Und ich würde das gerne mit Beispielen begründen: Ich habe mal den letzten Nachrichtensprecher des Großdeutschen Rundfunks kennengelernt und interviewt. Der hat die Nachrichten gelesen, es gab keine Nachrichtenredaktion. Die Meldungen kamen direkt aus dem Hause Göbbels und mussten ohne die geringste Veränderung verlesen werden. Das würde ich jetzt mal als "Gleichschaltung" betrachten wollen. Die umfassende Gleichschaltung der Presse war eine der ersten Aktionen zur Errichtung des totalitären Nazistaats.
Ähnlich war es in der Sowjetunion, ihrem Einflussbereich und damit der DDR: Zeitungen hatten das zu schreiben, was auf politischer Linie war. Es gab Redaktionen, aber die wurden von Parteigenossen geleitet. Die Gleichschaltung wurde personell und institutionell (Vorgaben vom Politbüro etc.) realisiert.
Von diesen Zuständen sind wir weit entfernt. Und noch ist die Meinungs- und Pressefreiheit ein Grundrecht. Aber es gibt Verflechtungen zwischen politischer Macht und Journalismus. Und damit meine ich nicht, dass bestimmte Zeitungen eher ein konservatives Publikum ansprechen und andere eben ein liberales oder linkes. Das ist Meinungsvielfalt. Es gibt natürlich Einflussnahmen. Warum sollte das im Journalismus anders sein als in der Politik? Abzulehnen ist es natürlich trotzdem. Die Besetzung von Rundfunkräten ist so ein Thema, die Berichterstattung im Vorfeld von Wahlen, und natürlich die niederste Form: der politische Kampagnenjournalismus, den eine Zeitung in Deutschland beispiellos widerlich beherrscht. In schlechter Erinnerung sind die Kampagnen gegen Jürgen Trittin oder Ulla Schmidt. Dahinter stehen natürlich politische Interessen, die aktiv vertreten und gesteuert werden. Es gibt natürlich auch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk Parteiinteressen, die auch wahrgenommen werden. Dafür würden mir jetzt einige Beispiel einfallen.
Mit "Systempresse" hat das trotzdem nichts zu tun, denn die Presselandschaft in Deutschland ist so pluralistisch, wie in nur wenigen Ländern (ich habe auch so meine Probleme mit dem Journalismus in Schweden) und zu keinem bisherigen Zeitpunkt der deutschen Geschichte. Wer die Verflechtungen journalistisch aufdecken will, kann das tun: Die Parteibücher von Redakteuren oder Rundfunkräten sind nicht geheim. Die Anteile etwa der SPD an Verlagen sind bekannt.
Es gibt aber auch Verhaltensnormen (Deutscher Presserat), an die sich Journalisten (die ihren Job ernstnehmen, also schon die meisten) auch halten. Die BILD-Zeitung wird gern gerügt... Bestimmte Sachverhalte finden in der Berichterstattung mitunter absichtlich nicht statt, z.B. Ankündigungen von politischen Veranstaltungen, Demonstrationen und Nazi-Aufmärsche, Berichterstattung über Suizide, um Nachahmer zu vermeiden, Berichterstattung über reißerische Einzelschicksale, Berichterstattung, die Persönlichkeitsrechte berührt, über die Privatsphäre bestimmter Personen ... Natürlich würde ich als Redakteur auch keinem Holocaustleugner ein Forum bieten wollen. Die Meinungsfreiheit muss auch Grenzen haben. Der Kodex könnte das Argument der "Systempresse" provozieren, hält aber einer Prüfung nicht stand.
"Trotzdem - woher kommt denn überhaupt der Begriff "Systempresse"? Handelt es sich um eine reine Erfindung?"
Zum einen gibt es natürlich den von Dir angeführten Systembegriff der Nazis. Man müsste jetzt mal nachforschen, wo und wann das Wort zuerst belegt ist. Andererseits wurde der Systembegriff von der extremen Linken ganz locker mitgenommen. Die RAF hat das "Schweinesystem" bekämpft und damit den sprachlichen Schulterschluss mit der extremen Rechten hingekriegt. Da liegt schon eine gewisse Ironie drin: Antidemokratische Verbrecher verstehen sich da.
Tatsache ist meiner Meinung nach, dass der Kampfbegriff "Systempresse" heute von der extremen Rechten verwendet wird und zwar in bewußter Tradition der Propagandasprache des Dritten Reiches . Und deshalb hat dieses Wort im Wortschatz von Demokraten nichts verloren. Darüber sollte doch Einigkeit bestehen.
Grüße!
Fjällkompis
"Mich interessiert an der Angelegenheit eigentlich nur, und da möchte ich möglichst vorurteilsfrei herangehen, ob es in der Realität der BRD eine Systempresse oder eine irgendwie weitgehend gleichgeschaltete Medienlandschaft gibt oder nicht. Immerhin gibt es bei uns ja aber so viel Freiheit, dass auch abweichende Presseorgane nicht gleich verfolgt werden wie in China."
Ich würde die Frage, ob es eine "Systempresse" gibt, einfach mal mit Nein beantworten. Und ich würde das gerne mit Beispielen begründen: Ich habe mal den letzten Nachrichtensprecher des Großdeutschen Rundfunks kennengelernt und interviewt. Der hat die Nachrichten gelesen, es gab keine Nachrichtenredaktion. Die Meldungen kamen direkt aus dem Hause Göbbels und mussten ohne die geringste Veränderung verlesen werden. Das würde ich jetzt mal als "Gleichschaltung" betrachten wollen. Die umfassende Gleichschaltung der Presse war eine der ersten Aktionen zur Errichtung des totalitären Nazistaats.
Ähnlich war es in der Sowjetunion, ihrem Einflussbereich und damit der DDR: Zeitungen hatten das zu schreiben, was auf politischer Linie war. Es gab Redaktionen, aber die wurden von Parteigenossen geleitet. Die Gleichschaltung wurde personell und institutionell (Vorgaben vom Politbüro etc.) realisiert.
Von diesen Zuständen sind wir weit entfernt. Und noch ist die Meinungs- und Pressefreiheit ein Grundrecht. Aber es gibt Verflechtungen zwischen politischer Macht und Journalismus. Und damit meine ich nicht, dass bestimmte Zeitungen eher ein konservatives Publikum ansprechen und andere eben ein liberales oder linkes. Das ist Meinungsvielfalt. Es gibt natürlich Einflussnahmen. Warum sollte das im Journalismus anders sein als in der Politik? Abzulehnen ist es natürlich trotzdem. Die Besetzung von Rundfunkräten ist so ein Thema, die Berichterstattung im Vorfeld von Wahlen, und natürlich die niederste Form: der politische Kampagnenjournalismus, den eine Zeitung in Deutschland beispiellos widerlich beherrscht. In schlechter Erinnerung sind die Kampagnen gegen Jürgen Trittin oder Ulla Schmidt. Dahinter stehen natürlich politische Interessen, die aktiv vertreten und gesteuert werden. Es gibt natürlich auch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk Parteiinteressen, die auch wahrgenommen werden. Dafür würden mir jetzt einige Beispiel einfallen.
Mit "Systempresse" hat das trotzdem nichts zu tun, denn die Presselandschaft in Deutschland ist so pluralistisch, wie in nur wenigen Ländern (ich habe auch so meine Probleme mit dem Journalismus in Schweden) und zu keinem bisherigen Zeitpunkt der deutschen Geschichte. Wer die Verflechtungen journalistisch aufdecken will, kann das tun: Die Parteibücher von Redakteuren oder Rundfunkräten sind nicht geheim. Die Anteile etwa der SPD an Verlagen sind bekannt.
Es gibt aber auch Verhaltensnormen (Deutscher Presserat), an die sich Journalisten (die ihren Job ernstnehmen, also schon die meisten) auch halten. Die BILD-Zeitung wird gern gerügt... Bestimmte Sachverhalte finden in der Berichterstattung mitunter absichtlich nicht statt, z.B. Ankündigungen von politischen Veranstaltungen, Demonstrationen und Nazi-Aufmärsche, Berichterstattung über Suizide, um Nachahmer zu vermeiden, Berichterstattung über reißerische Einzelschicksale, Berichterstattung, die Persönlichkeitsrechte berührt, über die Privatsphäre bestimmter Personen ... Natürlich würde ich als Redakteur auch keinem Holocaustleugner ein Forum bieten wollen. Die Meinungsfreiheit muss auch Grenzen haben. Der Kodex könnte das Argument der "Systempresse" provozieren, hält aber einer Prüfung nicht stand.
"Trotzdem - woher kommt denn überhaupt der Begriff "Systempresse"? Handelt es sich um eine reine Erfindung?"
Zum einen gibt es natürlich den von Dir angeführten Systembegriff der Nazis. Man müsste jetzt mal nachforschen, wo und wann das Wort zuerst belegt ist. Andererseits wurde der Systembegriff von der extremen Linken ganz locker mitgenommen. Die RAF hat das "Schweinesystem" bekämpft und damit den sprachlichen Schulterschluss mit der extremen Rechten hingekriegt. Da liegt schon eine gewisse Ironie drin: Antidemokratische Verbrecher verstehen sich da.
Tatsache ist meiner Meinung nach, dass der Kampfbegriff "Systempresse" heute von der extremen Rechten verwendet wird und zwar in bewußter Tradition der Propagandasprache des Dritten Reiches . Und deshalb hat dieses Wort im Wortschatz von Demokraten nichts verloren. Darüber sollte doch Einigkeit bestehen.
Grüße!
Fjällkompis
Da rief die Sonne: Meine Zeit ist vorüber ...
Da floh auch ich in mein festes Haus ...
Da floh auch ich in mein festes Haus ...
Re: Bürgerliche fordern Euro-Diskussion
@Fjällkompis
Hallo Fjällkompis,
erstmal ok, Entschuldigung angenommen.
Ich war so entsetzt über das ---> bist du dabei <---
und im Zusammenhang mit dem Zitat an torsten war auch für mich nicht zu erkennen, das diese Aussage ein Sprachwissenschaftler macht. Für mich ist "Systempresse" ein Synonym für eine Regierungs-, Obrigkeits-, Kapitalseitig usw. freundlich ausgerichtete Presse.
Ich bin kein Zeitungsschreiber, der auf "Political Correctness" aus Angst um seinen Job, darauf achten muß. Mir ist es gegönnt so zu reden und zu schreiben wie mir der "Schnabel gewachsen ist". Trotzdem werde ich Deine Hinweise im Hinterkopf haben und mich bemühen sie zu beherzigen.
Egal
Ich bin kein Sprachwissenschaftler mit Hintergrundwissen. Um mir "Systempresse" zu erklären ist deine jetzige vorgehensweise erheblich klarer und für mich verständlich und vor allen Dingen nicht ehrrührig. Dafür Danke!
Mit meinen angebotenen Links wollte ich interessierten Lesern nur Möglichkeiten aufzeigen sich sowohl in Regierungs- und EU kritischen als auch freundlich gesonnenen Publikationen objektiv zu informieren und sich selbst eine Meinung und ein Bild zu machen.
Wie ich schon ganz oben geschrieben habe, hätte ich für mich gerne den Euro hier in Schweden. In meiner Brust schlagen zwei Herzen, eins für mich, eins für Schweden. Besonders seit ich all die Berichte in Spiegel Online,Wirtschaftswoche usw. über den gefährdeten Euro lese. Dabei kann man doch diese Publikationen wirklich nicht besonders regierungskritisch nennen. Dadurch habe ich
den Eindruck, daß es für Schweden besser ist unabhängig von der EZB zu bleiben und seine eigene Währung zu behalten.
Das ist nun mal meine Meinung, die ich auch wohl haben darf, oder?
Hallo Fjällkompis,
erstmal ok, Entschuldigung angenommen.
Ich war so entsetzt über das ---> bist du dabei <---
und im Zusammenhang mit dem Zitat an torsten war auch für mich nicht zu erkennen, das diese Aussage ein Sprachwissenschaftler macht. Für mich ist "Systempresse" ein Synonym für eine Regierungs-, Obrigkeits-, Kapitalseitig usw. freundlich ausgerichtete Presse.
Ich bin kein Zeitungsschreiber, der auf "Political Correctness" aus Angst um seinen Job, darauf achten muß. Mir ist es gegönnt so zu reden und zu schreiben wie mir der "Schnabel gewachsen ist". Trotzdem werde ich Deine Hinweise im Hinterkopf haben und mich bemühen sie zu beherzigen.
Egal
Ich bin kein Sprachwissenschaftler mit Hintergrundwissen. Um mir "Systempresse" zu erklären ist deine jetzige vorgehensweise erheblich klarer und für mich verständlich und vor allen Dingen nicht ehrrührig. Dafür Danke!
Mit meinen angebotenen Links wollte ich interessierten Lesern nur Möglichkeiten aufzeigen sich sowohl in Regierungs- und EU kritischen als auch freundlich gesonnenen Publikationen objektiv zu informieren und sich selbst eine Meinung und ein Bild zu machen.
Wie ich schon ganz oben geschrieben habe, hätte ich für mich gerne den Euro hier in Schweden. In meiner Brust schlagen zwei Herzen, eins für mich, eins für Schweden. Besonders seit ich all die Berichte in Spiegel Online,Wirtschaftswoche usw. über den gefährdeten Euro lese. Dabei kann man doch diese Publikationen wirklich nicht besonders regierungskritisch nennen. Dadurch habe ich
den Eindruck, daß es für Schweden besser ist unabhängig von der EZB zu bleiben und seine eigene Währung zu behalten.
Das ist nun mal meine Meinung, die ich auch wohl haben darf, oder?
Re: Bürgerliche fordern Euro-Diskussion
.....ja i.o Merline 
Wußte bis jetzt nicht was 'Systempresse 'ist.Weil das mir überhaupt nicht interessiert der Pfeffer.

Wußte bis jetzt nicht was 'Systempresse 'ist.Weil das mir überhaupt nicht interessiert der Pfeffer.
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Fjällkompis
- Beiträge: 144
- Registriert: 6. Dezember 2006 13:06
- Wohnort: Västerbotten
Re: Bürgerliche fordern Euro-Diskussion
So, jetzt haben wir uns ordentlich was auf die Mütze und um die Ohren gehauen und gut ist! Muss auch mal sein ...
Einen schönen Abend an alle und einen guten Start in die neue Woche!
Fjällkompis
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Fjällkompis
Da rief die Sonne: Meine Zeit ist vorüber ...
Da floh auch ich in mein festes Haus ...
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Re: Bürgerliche fordern Euro-Diskussion
Wenn ich dich also richtig verstehe, hast du Angst, dass da noch mehr im Busch ist, als gesagt wird. Halte ich für unbegründet, aber nun gut.Merline hat geschrieben: Wie ich schon ganz oben geschrieben habe, hätte ich für mich gerne den Euro hier in Schweden. In meiner Brust schlagen zwei Herzen, eins für mich, eins für Schweden. Besonders seit ich all die Berichte in Spiegel Online,Wirtschaftswoche usw. über den gefährdeten Euro lese. Dabei kann man doch diese Publikationen wirklich nicht besonders regierungskritisch nennen. Dadurch habe ich
den Eindruck, daß es für Schweden besser ist unabhängig von der EZB zu bleiben und seine eigene Währung zu behalten.
Ich finde, man sollte nicht blind voraussetzen, dass Europa besser durch die Krise gekommen wäre ohne Euro. Ich würde sogar davon ausgehen, dass das Gegenteil der Fall ist. Wir können die Diskussion in einem Jahr oder zwei fortsetzen. Ich gehe davon aus, dass die Situation so aussehen wird, dass die Schwedische Krone immer noch ein gutes Stück unter dem Vorkrisenstand steht, es dem Euro nach wie vor gut geht und die kriselnden Staaten ihre Haushalte wieder im Griff haben - oder, naja, was man halt in Griechenland als "im Griff" bezeichnet
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