auswandern und dann ???
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Götz
auswandern und dann ???
Hej,
meine Frau (Schwedin) ist vor 9 Jahren zu mir nach D ausgewandert. Mittlerweile haben wir 4 Kinder und einen Hund. Meine Frau bekommt Jahr für Jahr mehr Heimweh! Also, ich muss mich so langsam eingehender mit S auseinandersetzen!
Meine große Unbekannte ist eigentlich, mit welcher Tätigkeit soll ich in S Geld verdienen. Hier bin ich Beamter (wasserschutzpolizei), bin auch mal zur See gefahren. Mein Fokus richtet sich eigentlich auf den Hafen Göteborg (Schiffsmakler, Port facility Officer, usw.). Öffentliche Verwaltung würde wohl auch funktionieren (habe FHöV-Studium). Schwedisch spreche ich mittlerweile sehr gut. In der Schrift finden sich immer wieder Grammatikfehler wieder.
Meine Frau wird wohl wieder leicht als Förskollärere einen Job finden.
Die nächste Frage bezieht sich auf den organisatorischen Ablauf des Immobilienverkaufs bzw. Ankaufs. Da wir die Immobilie in D wohl erst verkaufen müssten, wird höchstwahrscheinlich eine Übergangsphase ohne Haus auf uns zu kommen?! Jetzt finde mal Wohnraum für unsere Großfamilie, zur Miete???
Vielleicht hat ja jemand Lust eine Meinung oder Rat zu meiner Situation abzugeben!
Götz
meine Frau (Schwedin) ist vor 9 Jahren zu mir nach D ausgewandert. Mittlerweile haben wir 4 Kinder und einen Hund. Meine Frau bekommt Jahr für Jahr mehr Heimweh! Also, ich muss mich so langsam eingehender mit S auseinandersetzen!
Meine große Unbekannte ist eigentlich, mit welcher Tätigkeit soll ich in S Geld verdienen. Hier bin ich Beamter (wasserschutzpolizei), bin auch mal zur See gefahren. Mein Fokus richtet sich eigentlich auf den Hafen Göteborg (Schiffsmakler, Port facility Officer, usw.). Öffentliche Verwaltung würde wohl auch funktionieren (habe FHöV-Studium). Schwedisch spreche ich mittlerweile sehr gut. In der Schrift finden sich immer wieder Grammatikfehler wieder.
Meine Frau wird wohl wieder leicht als Förskollärere einen Job finden.
Die nächste Frage bezieht sich auf den organisatorischen Ablauf des Immobilienverkaufs bzw. Ankaufs. Da wir die Immobilie in D wohl erst verkaufen müssten, wird höchstwahrscheinlich eine Übergangsphase ohne Haus auf uns zu kommen?! Jetzt finde mal Wohnraum für unsere Großfamilie, zur Miete???
Vielleicht hat ja jemand Lust eine Meinung oder Rat zu meiner Situation abzugeben!
Götz
Re: auswandern und dann ???
also ich bin kein Profi, aber da es in schweden mit Mietwohnungen wohl nicht so gut aussieht würde ich das Haus in D verkaufen, in D ne mietwohnung nehmen bis sich in s was gefunden hat.
Re: auswandern und dann ???
Hej,
meine Ideen / Vorschläge zu dem Thema:
- Haus anfangen zu verkaufen, sobald es aktuell wird.
- Haus vermieten ?!?
- In Göteborg eine Wohnung suchen (leichter gesagt als getan)
Beruflich würde ich es erst einmal über die IPA oder ähnliche Organisationen versuchen. Kann man evtl. ein kleines Praktikum / Studienaufenthalt bei den Kollegen in Malmö, Göteborg etc. durchführen?
Dann hätte man schonmal Kontakt geknüpft.
Ihr habt Zeit, das ist doch super - alles in Ruhe.
Lycka till.
meine Ideen / Vorschläge zu dem Thema:
- Haus anfangen zu verkaufen, sobald es aktuell wird.
- Haus vermieten ?!?
- In Göteborg eine Wohnung suchen (leichter gesagt als getan)
Beruflich würde ich es erst einmal über die IPA oder ähnliche Organisationen versuchen. Kann man evtl. ein kleines Praktikum / Studienaufenthalt bei den Kollegen in Malmö, Göteborg etc. durchführen?
Dann hätte man schonmal Kontakt geknüpft.
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- Aelve
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Re: auswandern und dann ???
Hallo,
ich persönlich würde erstmal nach einem Arbeitsplatz schauen. Wenn der gesichert ist für einen Partner in der Familie, dann würde ich mich nach einer Unterkunft umsehen, evtl. kann es ja auch zunächst ein Mietobjekt mit etwas längeren Anfahrt sein, bis sich heraus kristallisiert, in welcher Ecke man endgültig leben möchte oder wo beide Partner am besten eine Arbeitsstelle finden.
Wir haben bereits zweimal eins unserer Ferienhäuser an Übersiedler für eine bestimmte Zeitspanne möbliert vermietet, das hat den ausgewanderten Pärchen die Möglichkeit eröffnet, sich vor Ort nach einem Arbeitsplatz umzuschauen und dann nach der Probezeit sich dann nach etwas eigenem oder einem Mietobjekt umzuschauen.
Bei beiden Pärchen hat es wunderbar geklappt und da sie leichter wieder nach Deutschland hätten zurück gehen können, wenn sie keine Arbeit gefunden hätten, war somit das Risiko auch sehr klein.
Unsere Häuser liegen ca. 1 1/4 Stunde Fahrtzeit von Göteborg entfernt, so dass es für eine Übergangszeit eine Möglichkeit darstellen kann, zunächst eine Wohnmöglichkeit gefunden zu haben und schnell vor Ort dann nach einer anderen Unterkunft zu suchen.
Grüße Aelve
ich persönlich würde erstmal nach einem Arbeitsplatz schauen. Wenn der gesichert ist für einen Partner in der Familie, dann würde ich mich nach einer Unterkunft umsehen, evtl. kann es ja auch zunächst ein Mietobjekt mit etwas längeren Anfahrt sein, bis sich heraus kristallisiert, in welcher Ecke man endgültig leben möchte oder wo beide Partner am besten eine Arbeitsstelle finden.
Wir haben bereits zweimal eins unserer Ferienhäuser an Übersiedler für eine bestimmte Zeitspanne möbliert vermietet, das hat den ausgewanderten Pärchen die Möglichkeit eröffnet, sich vor Ort nach einem Arbeitsplatz umzuschauen und dann nach der Probezeit sich dann nach etwas eigenem oder einem Mietobjekt umzuschauen.
Bei beiden Pärchen hat es wunderbar geklappt und da sie leichter wieder nach Deutschland hätten zurück gehen können, wenn sie keine Arbeit gefunden hätten, war somit das Risiko auch sehr klein.
Unsere Häuser liegen ca. 1 1/4 Stunde Fahrtzeit von Göteborg entfernt, so dass es für eine Übergangszeit eine Möglichkeit darstellen kann, zunächst eine Wohnmöglichkeit gefunden zu haben und schnell vor Ort dann nach einer anderen Unterkunft zu suchen.
Grüße Aelve
Zuletzt geändert von Aelve am 10. August 2009 16:12, insgesamt 2-mal geändert.
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Götz
Re: auswandern und dann ???
Das ist eigentlich auch mein Ansatz: erst eine Arbeit finden und dann die Immobilie. Meine Frau wird wohl schnell eine Arbeit finden. Ich habe mittlerweile diverse Kontakte zur schwedischen Küstenwache. Allerdings geht dort nichts ohne neue Ausbildung. Obwohl zeitweise werden auch externe Einstellungen ermöglicht. Hier wird aber immer noch die schwedische Staatsbürgerschaft vorausgesetzt!
Muss halt sehen, ob sich dann irgendetwas in Hafenumgebung anbieten würde! Der angestrebte Wohnort steht eigentlich auch schon fest: Lerum bei Göteborg. Ist nun leider auch nicht so günstig dort zu wohnen, aber die ganze Familie meiner Frau wohnt dort!
Muss halt sehen, ob sich dann irgendetwas in Hafenumgebung anbieten würde! Der angestrebte Wohnort steht eigentlich auch schon fest: Lerum bei Göteborg. Ist nun leider auch nicht so günstig dort zu wohnen, aber die ganze Familie meiner Frau wohnt dort!
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Framsidan
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Re: auswandern und dann ???
Ja Götz und die schwedische Staatsbürgerschaft kriegst du nich tso ohne weiteres. Bin mir jetzt nicht sicher aber ich glaube es waren 5 Jahre erst mal wo du hier wohnen musst.
Ich würd mir erst mal eine Arbeit hier suchen, dann Haus/Wohnung verkaufen und hier was suchen.
In Göteborg sind Mietwohnungen erst nach Jahren zu bekommen. Wie es in Lerum ist, weiss ich weniger. Aber Bostadsrätter gibt es dort immer, oder auch Reienhäuser.
Ich würde nicht eine Anfahrt von 1-2 stunden in Kauf nehmen. Denke daran wie es im Winter ist? Da fährst du nich tin gut eine rStunde von Älvsered nach Göteborg.
Hat deine Frau schon Kontakt wegen einem Jobb als Förskolalärare aufgenommen? In den meisten Gemeinden wird ja gespart und gekürzt. Also auch da , erst Jobb und dann alles andere.
Ich würd mir erst mal eine Arbeit hier suchen, dann Haus/Wohnung verkaufen und hier was suchen.
In Göteborg sind Mietwohnungen erst nach Jahren zu bekommen. Wie es in Lerum ist, weiss ich weniger. Aber Bostadsrätter gibt es dort immer, oder auch Reienhäuser.
Ich würde nicht eine Anfahrt von 1-2 stunden in Kauf nehmen. Denke daran wie es im Winter ist? Da fährst du nich tin gut eine rStunde von Älvsered nach Göteborg.
Hat deine Frau schon Kontakt wegen einem Jobb als Förskolalärare aufgenommen? In den meisten Gemeinden wird ja gespart und gekürzt. Also auch da , erst Jobb und dann alles andere.
- Aelve
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Re: auswandern und dann ???
Hallo Framsidan,
wie schön, dass Du genau weißt, wie lange man im Winter von Älvsered nach Göteborg benötigt.
Allerdings habe ich nicht unser Haus in Älvsered als Dauerwohnhaus angeboten, sondern ein Haus in Bredhult. Ein deutscher Bekannter von uns wohnt im gleichen Gebiet und hat seine Arbeit auch in Göteborg. Ich selber muß ebenfalls jeden Tag über 1 Stunde Fahrtzeit zur Arbeit in Kauf nehmen und 1 Stunde zurück. Wenn Du es nicht nötig hast, soweit zur Arbeit zu fahren, dann hast Du Glück gehabt, aber hier in Deutschland nehmen viele Leute 1 1/2 - 2 Stunden Fahrtzeit in Kauf, um überhaupt eine Arbeit zu finden und darüber hinaus zu einem Hungerlohn.
Götz hatte bereits geschrieben, dass er eine andere Gegend auserkoren hat, deshalb war Dein posting wegen der weiten Anfahrt überholt, das nur mal nebenbei. Ich halte es aber nicht für hilfreich, jemanden der erst seinen Weg in Schweden finden will, nur wegen einer Anfahrt zur Arbeitsstelle von 1 Stunde von einer Umsiedlung abzuraten, das würde ich als das kleinere Übel bezeichnen, denn in Schweden sind die Wege nun einmal weiter und nicht jeder findet direkt um die Ecke eine Stelle. Wenn jemand bereits vor der genannten Fahrtzeit von 1 Stunde für einen gewissen Zeitraum zurückschreckt, der wird nicht ernstlich an einer Auswanderung interessiert sein.
Grüße Aelve
wie schön, dass Du genau weißt, wie lange man im Winter von Älvsered nach Göteborg benötigt.
Allerdings habe ich nicht unser Haus in Älvsered als Dauerwohnhaus angeboten, sondern ein Haus in Bredhult. Ein deutscher Bekannter von uns wohnt im gleichen Gebiet und hat seine Arbeit auch in Göteborg. Ich selber muß ebenfalls jeden Tag über 1 Stunde Fahrtzeit zur Arbeit in Kauf nehmen und 1 Stunde zurück. Wenn Du es nicht nötig hast, soweit zur Arbeit zu fahren, dann hast Du Glück gehabt, aber hier in Deutschland nehmen viele Leute 1 1/2 - 2 Stunden Fahrtzeit in Kauf, um überhaupt eine Arbeit zu finden und darüber hinaus zu einem Hungerlohn.
Götz hatte bereits geschrieben, dass er eine andere Gegend auserkoren hat, deshalb war Dein posting wegen der weiten Anfahrt überholt, das nur mal nebenbei. Ich halte es aber nicht für hilfreich, jemanden der erst seinen Weg in Schweden finden will, nur wegen einer Anfahrt zur Arbeitsstelle von 1 Stunde von einer Umsiedlung abzuraten, das würde ich als das kleinere Übel bezeichnen, denn in Schweden sind die Wege nun einmal weiter und nicht jeder findet direkt um die Ecke eine Stelle. Wenn jemand bereits vor der genannten Fahrtzeit von 1 Stunde für einen gewissen Zeitraum zurückschreckt, der wird nicht ernstlich an einer Auswanderung interessiert sein.
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Framsidan
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Re: auswandern und dann ???
Aelve wie du weisst, bin ich seit 29 1/2 Jahren hie rin schweden und kenne4 auch die Umgebung von Göteborg sehr gut. Auch habe ich hier gearbeitet und weiss was von einem gefordert wird, genauso wie ich Bescheid weiss wie es in Deutschland ist da die ganze Verwandschaft dort ist sowie viele Freunde.
Nur weiss ich auch wie es ist wenn man von Orten ausserhalb nach Göteborg muss wenn Winter ist. Ich glaub ich kann das nach all den Jahren, bin ja nich tnur mal ein paar Wochen hier.
Nur weiss ich auch wie es ist wenn man von Orten ausserhalb nach Göteborg muss wenn Winter ist. Ich glaub ich kann das nach all den Jahren, bin ja nich tnur mal ein paar Wochen hier.
- Aelve
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Re: auswandern und dann ???
Hallo Framsidan,
danke, dass Du mir aufgibst, wie lange Du schon in Schweden wohnst. Es ist sehr schön für Dich, dass Du es so gut getroffen hast und schon so lange in einem schönen Land leben kannst. Heute sind aber die Zeiten überall schlechter geworden, so dass eine Fahrtzeit von 1 Stunde pro Fahrt wirklich nicht mehr der Horror ist. Es sagt ja niemand, dass es nicht besser ist, direkt am Wohnort eine Arbeitsstelle zu finden, aber in schlechten Zeiten frißt der Teufel Fliegen, heißt ein gutes Sprichwort. Und oft ist es sogar so, dass man als Übersiedler eine Arbeitsstelle findet, wo man täglich zu einer anderen Baustelle geschickt wird, da kann man als Arbeiter einen evtl. langen Fahrtweg auch nicht ablehnen. Ich kenne auch einige Schweden in unserem Gebiet, die können viel von zuhause aus arbeiten und müssen dann nicht jeden Tag die weite Strecke fahren.
Also es führen viele Wege nach Rom. Wer unbedingt auswandern will, der wird das nicht daran festmachen, ob er täglich 60 oder 80 km Fahrtweg hat, sondern daran, dass er erstmal überhaupt eine Arbeitsstelle hat, danach kann man dann immer noch versuchen, sich näher am Arbeitsplatz eine Wohnung oder Haus zu suchen.
So würde ich es angehen, wenn ich gerne ins Land meiner Träume auswandern wollte. Aber letztendlich muß jeder selber entscheiden, wie er die Sache anpackt.
Grüße Aelve
danke, dass Du mir aufgibst, wie lange Du schon in Schweden wohnst. Es ist sehr schön für Dich, dass Du es so gut getroffen hast und schon so lange in einem schönen Land leben kannst. Heute sind aber die Zeiten überall schlechter geworden, so dass eine Fahrtzeit von 1 Stunde pro Fahrt wirklich nicht mehr der Horror ist. Es sagt ja niemand, dass es nicht besser ist, direkt am Wohnort eine Arbeitsstelle zu finden, aber in schlechten Zeiten frißt der Teufel Fliegen, heißt ein gutes Sprichwort. Und oft ist es sogar so, dass man als Übersiedler eine Arbeitsstelle findet, wo man täglich zu einer anderen Baustelle geschickt wird, da kann man als Arbeiter einen evtl. langen Fahrtweg auch nicht ablehnen. Ich kenne auch einige Schweden in unserem Gebiet, die können viel von zuhause aus arbeiten und müssen dann nicht jeden Tag die weite Strecke fahren.
Also es führen viele Wege nach Rom. Wer unbedingt auswandern will, der wird das nicht daran festmachen, ob er täglich 60 oder 80 km Fahrtweg hat, sondern daran, dass er erstmal überhaupt eine Arbeitsstelle hat, danach kann man dann immer noch versuchen, sich näher am Arbeitsplatz eine Wohnung oder Haus zu suchen.
So würde ich es angehen, wenn ich gerne ins Land meiner Träume auswandern wollte. Aber letztendlich muß jeder selber entscheiden, wie er die Sache anpackt.
Grüße Aelve
Zuletzt geändert von Aelve am 11. August 2009 10:02, insgesamt 1-mal geändert.
So arbeiten, als könnte man ewig leben. So leben, als müsste man täglich sterben.
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Götz
Re: auswandern und dann ???
was lange Fahrtwege angeht, habe ich die letzten sechs Jahre auch so meine Erfahrungen gemacht. Bin von Mo bis Fr täglich 100 km hin und zurück gefahren (nach HH-Harburg durch den Elbtunnel) Also, ich bin Kummer gewohnt!!!
Allerdings habe ich nun das Bundesland gewechselt und habe nunmehr nur noch 20 Km = 20 min.
Allerdings habe ich nun das Bundesland gewechselt und habe nunmehr nur noch 20 Km = 20 min.
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Schwedenbåmbe
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- Registriert: 29. Juli 2009 16:31
- Wohnort: Göteborg
Re: auswandern und dann ???
Hallo Götz,
vielleicht hilft Dir meine Geschichte, bzw. die Schilderung, wie es mir hier im ersten halben Jahr gegangen ist.
Mein schwedischer Freund und ich haben nach 1,5 Jahren Fernbeziehung (ich bin aus Österreich) beschlossen, dass wir zusammenleben wollen. Ich habe ein halbes Jahr versucht, von Österreich aus einen Job zu finden, hat auf Grund der fehlenden Sprachkenntnisse aber nicht funktioniert. Ich habe mit einigen Skandinaviern und Österreichern, die seit einigen Jahren in Schweden leben gesprochen und alle haben unisono gemeint: komm einfach und Du wirst schon was finden. Noch dazu hatte ich ja meinen Freund, also Wohnung und soziales Umfeld vorhanden. Ich hab mich erst nicht getraut, bin ja keine 20 mehr, mich dann aber doch zu dem Schritt entschlossen.
Und es hat sehr gut geklappt. Ich habe 3 Monate lang Sprachkurse an der Folkuniversitetet in Göteborg belegt, war dann "arbeitsmarktreif" (sprachlich) und hab gleich einen Job gefunden. Haken an der Sache: der Job ist in Jönköping, also ich pendel jeden Tag 300 km. Da es sich hier aber um eine Vertretungsstelle mit Zeitbegrenzung bis Ende des Jahres handelt, habe ich zugesagt. Natuerlich ist das auf Dauer nicht machbar, aber als Einstieg war es toll und nun schau ich mich nach einer neuen Arbeit in Göteborg um, was jetzt nicht mehr so schwierig sein sollte.
Zum Thema schwedischer Staatsbuerger: auch Schweden ist in der EU und wenn es sich nicht gerade um einen Job im Verteidigungsministerium oder beim Geheimdienst handelt, sollte die Staatsbuergerschaft kein Problem sein, ganz im Gegenteil. Ich arbeite hier auch bei einer staatlichen Behörde.
Trotzdem finde ich es gut, dass Du Dich sehr ausfuehrlich mit dem Thema auseinandersetzt und Infos einholst, das brauchst Du allein schon fuer Dein persönliches Sicherheitsgefuehl.
Lycka till!
vielleicht hilft Dir meine Geschichte, bzw. die Schilderung, wie es mir hier im ersten halben Jahr gegangen ist.
Mein schwedischer Freund und ich haben nach 1,5 Jahren Fernbeziehung (ich bin aus Österreich) beschlossen, dass wir zusammenleben wollen. Ich habe ein halbes Jahr versucht, von Österreich aus einen Job zu finden, hat auf Grund der fehlenden Sprachkenntnisse aber nicht funktioniert. Ich habe mit einigen Skandinaviern und Österreichern, die seit einigen Jahren in Schweden leben gesprochen und alle haben unisono gemeint: komm einfach und Du wirst schon was finden. Noch dazu hatte ich ja meinen Freund, also Wohnung und soziales Umfeld vorhanden. Ich hab mich erst nicht getraut, bin ja keine 20 mehr, mich dann aber doch zu dem Schritt entschlossen.
Und es hat sehr gut geklappt. Ich habe 3 Monate lang Sprachkurse an der Folkuniversitetet in Göteborg belegt, war dann "arbeitsmarktreif" (sprachlich) und hab gleich einen Job gefunden. Haken an der Sache: der Job ist in Jönköping, also ich pendel jeden Tag 300 km. Da es sich hier aber um eine Vertretungsstelle mit Zeitbegrenzung bis Ende des Jahres handelt, habe ich zugesagt. Natuerlich ist das auf Dauer nicht machbar, aber als Einstieg war es toll und nun schau ich mich nach einer neuen Arbeit in Göteborg um, was jetzt nicht mehr so schwierig sein sollte.
Zum Thema schwedischer Staatsbuerger: auch Schweden ist in der EU und wenn es sich nicht gerade um einen Job im Verteidigungsministerium oder beim Geheimdienst handelt, sollte die Staatsbuergerschaft kein Problem sein, ganz im Gegenteil. Ich arbeite hier auch bei einer staatlichen Behörde.
Trotzdem finde ich es gut, dass Du Dich sehr ausfuehrlich mit dem Thema auseinandersetzt und Infos einholst, das brauchst Du allein schon fuer Dein persönliches Sicherheitsgefuehl.
Lycka till!
Re: auswandern und dann ???
Leider ist das nicht ganz so. Um "gewöhnlicher" Polizist zu werden muss man schwedischer Staatsbürger sein. Das ist auch verständlich, denn Militär, Zoll, Küstenwache und Polizei sind hoheitliche Aufgaben, die man keinem Ausländer überlassen kann.Schwedenbåmbe hat geschrieben: Zum Thema schwedischer Staatsbuerger: auch Schweden ist in der EU und wenn es sich nicht gerade um einen Job im Verteidigungsministerium oder beim Geheimdienst handelt, sollte die Staatsbuergerschaft kein Problem sein, ganz im Gegenteil. Ich arbeite hier auch bei einer staatlichen Behörde.
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Schwedenbåmbe
- Beiträge: 43
- Registriert: 29. Juli 2009 16:31
- Wohnort: Göteborg
Re: auswandern und dann ???
Ah, das muss ich dann ueberlesen haben, sorry.
Ja, das wird schon stimmen, was Du da sagst.
Ja, das wird schon stimmen, was Du da sagst.
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Götz
Re: auswandern und dann ???
Vielen Dank für die gutgemeinten Ratschläge!
Leider wird das ganze Vorhaben (Auswanderung) verkompliziert durch die lange Planungs- und Umsetzungsphase. Für mich schwierig, da ich eher ein schnell handelnder Mensch bin.
Kleine Anmekrung für hansibär, folgenden Text habe ich von der Bewerbungsseite der Hamburger Polizei kopiert:
Die deutsche Staatsbürgerschaft ist nicht unbedingt erforderlich, d. h. es können sich Menschen aller Nationalitäten bewerben. Die ursprüngliche Staatsangehörigkeit kann auch nach dem Berufsabschluss beibehalten werden.
Mein Ansatz ist eigentlich die EU-Harmonisierung, aber solange es die SEK noch gibt, wird wohl auch die geforderte schw. Staatsbürgerschaft nicht wegfallen!
Ich werde das Ziel auf jeden Fall weiter vor Augen haben und mit meiner Frau vorantreiben. Bei Bedarf werd' ich auch wieder hier posten!
Leider wird das ganze Vorhaben (Auswanderung) verkompliziert durch die lange Planungs- und Umsetzungsphase. Für mich schwierig, da ich eher ein schnell handelnder Mensch bin.
Kleine Anmekrung für hansibär, folgenden Text habe ich von der Bewerbungsseite der Hamburger Polizei kopiert:
Die deutsche Staatsbürgerschaft ist nicht unbedingt erforderlich, d. h. es können sich Menschen aller Nationalitäten bewerben. Die ursprüngliche Staatsangehörigkeit kann auch nach dem Berufsabschluss beibehalten werden.
Mein Ansatz ist eigentlich die EU-Harmonisierung, aber solange es die SEK noch gibt, wird wohl auch die geforderte schw. Staatsbürgerschaft nicht wegfallen!
Ich werde das Ziel auf jeden Fall weiter vor Augen haben und mit meiner Frau vorantreiben. Bei Bedarf werd' ich auch wieder hier posten!
Re: auswandern und dann ???
Wenn die Hamburger das so machen wollen, können sie das natürlich tun.Götz hat geschrieben: Mein Ansatz ist eigentlich die EU-Harmonisierung, aber solange es die SEK noch gibt, wird wohl auch die geforderte schw. Staatsbürgerschaft nicht wegfallen!
Einen Zusammenhang zwischen SEK und der Besetzung von Polizeistellen gibt es definitiv nicht. Das ist eine Frage der Arbeitsfreizügigkeit. Ich glaube nicht, dass sich die Mitgliedstaaten dazu bringen lassen werden, ihre Polizei für andere EU-Bürger zu öffnen.
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Noillusions
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Götz
Re: auswandern und dann ???
so, nun habe ich mir erstmal eine eigene Seite bei arbetsförmedlingen und offentligajobb angelegt, so dass mein cv für interessierte Arbeitgeber sichtbar wird. Aber ich bin natürlich auch realist und rechne nicht mit dem geringsten Interesse
weiß jemand, wie sehr diese Seiten von Arbeitgebern frequentiert werden? Gibt es vielleicht noch andere bzw. bessere (breitere Abdeckung) Seiten?
weiß jemand, wie sehr diese Seiten von Arbeitgebern frequentiert werden? Gibt es vielleicht noch andere bzw. bessere (breitere Abdeckung) Seiten?
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