Jüdischer Zentralrat befriedigt über Krisentreffen
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Karsten
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Antisemitismus - Warnung vor Besuchen in Südschweden
Das Simon-Wiesenthal-Zentrum in Los Angeles ruft Juden zu besonderer Vorsicht bei Besuchen in Südschweden auf, berichtet das schwedische Fernsehen. Grund für die Warnung sind die antisemitischen Ausschreitungen und Anfeindungen, denen Malmöer Juden in der Vergangenheit wiederholt ausgesetzt waren. Zwei Mitarbeiter des Simon-Wiesenthal-Zentrums sollen Justizministerin Beatrice Ask am Dienstag über die Warnung informiert haben. Die Nichtregierungsorganisation, die sich hauptsächlich mit der Thematik der Shoah sowie modernem Antisemitismus beschäftigt, hatte bereits früher Reisewarnungen für die Türkei, Dubai, Belgien und Frankreich ausgesprochen. Außerdem übt die Organisation scharfe Kritik an Malmös Bürgermeister Ilmar Reepalus, da dieser gesagt habe, es falle nicht in die Verantwortung der Kommune, wenn Juden aus Angst vor Übergriffen die Stadt verließen. Reepalu gibt jedoch an, seine Aussage sei in der Öffentlichkeit missverstanden worden.
(Quelle: Radio Schweden)
(Quelle: Radio Schweden)
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karl69
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Re: Antisemitismus - Warnung vor Besuchen in Südschweden
Das wird wohl die späte Rache dafür sein, dass Repalus damals, nach Israels Krieg in Gaza, den Boykott der israelischen Tennismannschaft während des Daviscups in Malmö unterstützt hat.
- Lukä
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Re: Antisemitismus - Warnung vor Besuchen in Südschweden
Das ist mir ein bisschen zu platt argumentiert. Klarstellen muss mensch hier erst mal, dass Repalus das Tennismatch Israel vs. Schweden vor leeren Rängen hat austragen lassen. Das Problem ist doch eher das der Stadt Malmö. Diese Stadt läuft Gefahr, bald so zu "enden" wie die französischen Vororte. Malmö hat einen geschätzten Anteil von 30% Migranten, meist muslimischem Glaubens. Migranten werden massiv in bestimmte Wohngegenden "gequetscht" und danach ihrem Schicksal überlassen. Die Angriffe, denen Juden in Malmö ausgesetzt sind, gehen meist von Muslimen aus. Leider entsteht mittlerweile der Eindruck dass Antisemitismus langsam von der Rechten auf die Linke übergeht. Daran hat auch Repalus einen entscheidenden Anteil. Berechtigte linke Israelkritik trifft blinden islamischen Antisemitismus und sie vermag es nicht, sich deutlich davon zu distanzieren. Das ist im übrigen in ganz Europa zu merken.
Hälsningar Luki
"Mit Hand, Herz und Verstand"
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Karsten
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Jüdischer Zentralrat befriedigt über Krisentreffen
Repräsentanten des Jüdischen Zentralrates haben sich nach einer Zusammenkunft mit dem sozialdemokratischen Parteivorsitzenden Stefan Löfven am Montag befriedigt geäußert. Die Vorsitzende des Zentralrates, Lena Posner-Körösi, sprach im Schwedischen Rundfunk von einem "guten und konstruktiven Treffen". Anlass waren umstrittene Äußerungen des sozialdemokratischen Bürgermeisters von Malmö, Ilmar Reepalu, über die Situation der Juden in der südschwedischen Stadt gewesen.
Reepalu hatte unter anderem behauptet, die jüdische Gemeinde in Malmö sei von Schwedendemokraten unterwandert. Die Gemeinde hatte daraufhin erklärt, für den Bürgermeister kein Vertrauen mehr zu haben. Lena Posner-Körösi sagte nach dem Treffen, Löfven und Parteisekretärin Karin Jämtin hätten das Engagement der Sozialdemokraten für den Grundsatz des gleichen Werts aller Menschen deutlich gemacht. Dies gelte auch für die Juden. Man hoffe, dass die Juden sich im öffentlichen Raum in Malmö künftig sicher fühlen könnten. In den vergangenen Jahren haben in der multikulturellen Stadt Drohungen gegen Juden und Anschläge auf jüdische Einrichtungen zugenommen. Eine Reihe jüdischer Familien hat aus Angst um ihre Sicherheit Malmö verlassen.
Ilmar Reepalu sagte der Nachrichtenagentur TT, er werde so bald wie möglich Kontakt mit der jüdischen Gemeinde in Malmö aufnehmen, um Missverständnisse auszuräumen. Reepalu räumte ein, er habe sich möglicherweise "nicht immer gut ausgedrückt". Beschuldigungen über Antisemitismus weise er jedoch strikt zurück.
(Quelle: Radio Schweden)
Reepalu hatte unter anderem behauptet, die jüdische Gemeinde in Malmö sei von Schwedendemokraten unterwandert. Die Gemeinde hatte daraufhin erklärt, für den Bürgermeister kein Vertrauen mehr zu haben. Lena Posner-Körösi sagte nach dem Treffen, Löfven und Parteisekretärin Karin Jämtin hätten das Engagement der Sozialdemokraten für den Grundsatz des gleichen Werts aller Menschen deutlich gemacht. Dies gelte auch für die Juden. Man hoffe, dass die Juden sich im öffentlichen Raum in Malmö künftig sicher fühlen könnten. In den vergangenen Jahren haben in der multikulturellen Stadt Drohungen gegen Juden und Anschläge auf jüdische Einrichtungen zugenommen. Eine Reihe jüdischer Familien hat aus Angst um ihre Sicherheit Malmö verlassen.
Ilmar Reepalu sagte der Nachrichtenagentur TT, er werde so bald wie möglich Kontakt mit der jüdischen Gemeinde in Malmö aufnehmen, um Missverständnisse auszuräumen. Reepalu räumte ein, er habe sich möglicherweise "nicht immer gut ausgedrückt". Beschuldigungen über Antisemitismus weise er jedoch strikt zurück.
(Quelle: Radio Schweden)
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Karsten
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Antisemitismus-Verdacht bei Malmöer Bürgermeister
Die umstrittenen Äußerungen des Malmöer Bürgermeisters Ilmar Reepalu über die jüdische Gemeinde der Stadt sowie über die Politik Israels werden jetzt zum Anlass einer amerikanischen Intervention. Die Sondergesandte des US-Außenministeriums zur Bekämpfung von Antisemitismus, Hannah Rosenthal, wird nach Angaben aus Washington noch im April nach Malmö fliegen, um mit Reepalu über dessen Haltung zu sprechen. Der Bürgermeister hatte in verschiedenen Interviews unter anderem Vertreter der jüdischen Gemeinde Malmös in die Nähe der rechtsstehenden Schwedendemokraten gerückt. Ferner hatte er Übergriffe gegen jüdische Bürger mit der Palästina-Politik Israels in Zusammenhang gebracht.
(Quelle: Radio Schweden)
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Karsten
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Ullenhag distanziert sich von Reepalu
Die Sondergesandte des US-Außenministeriums zur Bekämpfung von Antisemitismus, Hannah Rosenthal, ist am Donnerstag in Stockholm mit Integrationsminister Erik Ullenhag zusammengetroffen. In dem Gespräch ging es auch um die umstrittenen Äußerungen des Malmöer Bürgermeisters Ilmar Reepalu über die jüdische Gemeinde der Stadt sowie über die Politik Israels. Ullenhag betonte, er sei darüber besorgt, dass im Ausland ein falscher Eindruck entstehe. Reepalu mache den klassischen Fehler, den schwedischen Juden eine Kollektivschuld für etwas anzulasten, was in anderen Teilen der Welt geschehe.
(Quelle: Radio Schweden)
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Karsten
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US-Sondergesandte bei Reepalu
Die Sondergesandte des US-Außenministeriums zur Bekämpfung von Antisemitismus, Hannah Rosenthal, hat am Dienstag den Malmöer Bürgermeister Ilmar Reepalu zu einem Gespräch aufgesucht. Dabei ging es um dessen umstrittene Äußerungen über die jüdische Gemeinde der Stadt sowie über die Politik Israels. Reepalu sprach anschließend von einer offenherzigen Begegnung.
Er sagte, Frau Rosenthal sei der irrigen Auffassung, dass er dafür verantwortlich sei, wie die Polizei bei Rassenhass-Verbrechen ermittele. Tatsächlich aber habe er selbst den teilweise nachlässigen Umgang der Polizei mit solchen Vergehen kritisiert. Anlass der amerikanischen Intervention waren ursprünglich Äußerungen Reepalus, der in verschiedenen Interviews unter anderem Vertreter der jüdischen Gemeinde Malmös in die Nähe der rechtsstehenden Schwedendemokraten gerückt hatte. Ferner hatte er Übergriffe gegen jüdische Bürger mit der Palästina-Politik Israels in Zusammenhang gebracht.
(Quelle: Radio Schweden)
Er sagte, Frau Rosenthal sei der irrigen Auffassung, dass er dafür verantwortlich sei, wie die Polizei bei Rassenhass-Verbrechen ermittele. Tatsächlich aber habe er selbst den teilweise nachlässigen Umgang der Polizei mit solchen Vergehen kritisiert. Anlass der amerikanischen Intervention waren ursprünglich Äußerungen Reepalus, der in verschiedenen Interviews unter anderem Vertreter der jüdischen Gemeinde Malmös in die Nähe der rechtsstehenden Schwedendemokraten gerückt hatte. Ferner hatte er Übergriffe gegen jüdische Bürger mit der Palästina-Politik Israels in Zusammenhang gebracht.
(Quelle: Radio Schweden)
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