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Seefahrtsbehörde warnt vor GPS-Navigation

Verfasst: 13. Juli 2009 13:24
von Karsten
Die schwedische Seefahrtsbehörde befürchtet mehr Unfälle durch die zunehmende Verbreitung von GPS-Ausrüstung in Freizeitbooten. GPS verleite Freizeitkapitäne dazu, die üblichen Fahrtrinnen zu verlassen. GPS-Karten sind zumeist digitale Kopien älterer Seekarten, deren Angaben teilweise auf manuelle Messungen vom Ende des 17. Jahrhunderts zurückgehen, warnt die Behörde.

(Quelle: Radio Schweden)

GPS auf See

Verfasst: 13. Juli 2009 17:32
von goteborgcity
Ich weiss ja nicht welch Schwachsinniger auf die Idee kommt nur ein GPS für die Navigation zu benutzen ... oder die Eniro-Seekarten. Jeder, der sich für Navigation auf See interessiert, und das sollte jeder machen, der mit einem Boot raus will, weiss, dass nur die offiziellen aktuellen Seekarten auch sinnvoll sind. Diese Karten werden auch per GPS koordiniert und stehen für jeden Computer zur Verfügung.

Glücklicherweise überlegt man hier in Schweden nun auch einen Bootsführerschein einzuführen.

Durch Alkoholmissbrauch auf See entstehen im übrigen noch weitaus mehr Unglücke auf See als durch eine reine GPS-Navigation, womöglich noch auf einem Handy.

Verfasst: 27. Juli 2009 15:05
von BalticProducts
Es soll ja auch Leute geben, die fahren mit dem Autoatlas im Kalmar Sund herum und suchen die Insel Blaue Jungfrau :pfeif:

Verfasst: 1. August 2009 12:45
von Stockholmsbo
Alle, die ich kenne navigieren mit GPS und manueller Seekarte.

Offensichtlich nicht Volvo Ocean Race, die gingen ja gleich zweimal auf Grund. Es ist eben doch was anderes ob man vor Japan oder in Stockholms skärgård segelt.


:summer-j: